Der Oberste Gerichtshof Indiens beantwortete die Bedenken, dass die staatlichen Anwaltsräte von Männern dominiert werden und sie als "Männerclubs" bezeichnen. Eine von Chief Justice Surya Kant geführte Richterkammer betonte die Notwendigkeit, diese männlich dominierte Struktur zu demontieren und eine größere Geschlechtervertretung sicherzustellen. Das Gericht ordnete an, dass die Obersten Richter der Obersten Gerichte zwei weibliche Mitglieder, insbesondere eine ehemalige Richterin des Obersten Gerichtshofs und eine leitende Anwältin, für jeden staatlichen Anwaltsrat durch Kooption nominieren sollten. Diese Nominierten müssen vom Wahlprozess unabhängig bleiben. Das Gericht stellte auch klar, dass Frauen, die Wahlen verloren haben, immer noch für die Kooption in Betracht gezogen werden können und methodische Fragen in Bezug auf die Stimmberechnung an ein Aufsichtskomitee weitergeleitet werden können.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Das Thema betrifft zwar die geschlechtsspezifische Vertretung in den juristischen Institutionen, ein politisch belastetes Thema, stellt der Artikel jedoch die Richtlinien des Gerichtshofs objektiv dar und zitiert gerichtliche Erklärungen und Verfahrensbefehle ohne offensichtliche ideologische Neigung.




