Der Oberste Gerichtshof der Philippinen entschied, dass eine eidesstattliche Erklärung der Ablehnung, in der ein Opfer eine Schmuggelbeschwerde zurückzieht, nicht zur Kündigung eines Schmuggelverfahrens verwendet werden kann. In einer Entscheidung von 2026 bestätigte das Gericht die Verurteilung einer Frau, die beschuldigt wurde, einen Minderjährigen zu schmuggeln, obwohl das Opfer eine solche eidesstattliche Erklärung unterzeichnet hatte. Die Minderjährige wurde für sexuelle Dienstleistungen ausgebeutet, erhielt nur einen Bruchteil des versprochenen Geldes und wurde vom Rekrutierer mit einem Handy versehen. Die Mutter des Opfers reichte zunächst eine Beschwerde ein, aber der Minderjährige zog später die Anklage zurück und zitierte die Zahlung von P30.000 für die Unterzeichnung der eidesstattlichen Erklärung.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine richterliche Entscheidung ohne offensichtliche ideologische Neigung und berichtet über eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofs über die rechtlichen Verfahren in Fällen des Menschenhandels, wobei der Schwerpunkt auf der Verfahrensgerechtigkeit und dem Schutz schutzbedürftiger Opfer liegt.




