In einer kürzlich in Nature Reviews Biodiversity veröffentlichten wissenschaftlichen Übersicht wird erörtert, wie Satelliten- und Fernerkundungstechnologien die Fähigkeit zur Überwachung der biologischen Vielfalt und der Gesundheit der Ökosysteme weltweit revolutionieren. Die Studie unterstreicht die wachsende Bedeutung dieser Werkzeuge für Länder, die internationale Naturziele wie den Kunming-Montreal Global Biodiversity Framework (GBF) erreichen. Sie betont, dass Satelliten jetzt die Waldstruktur, die Biomasse und die Widerstandsfähigkeit der Ökosysteme verfolgen und wertvolle Einblicke in die Reaktion der Ökosysteme auf Umweltveränderungen bieten können. Die Überprüfung weist jedoch auch auf erhebliche Einschränkungen hin und stellt fest, dass viele Aspekte der biologischen Vielfalt - wie Artenumsatz und genetische Vielfalt - noch nicht vollständig aus dem Weltraum beurteilt werden können und ergänzende bodengestützte Methoden erfordern. Die Studie legt nahe, dass zukünftige Fortschritte in der Sensorik, wie Hyperspektralbildung und LiDAR, die Möglichkeiten der Fernerkundung der biologischen Vielfalt verbessern könnten.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel bietet einen ausgewogenen Überblick über das Potenzial und die Grenzen der satellitengestützten Überwachung der biologischen Vielfalt.





