ON
← Zurück zum Feed
Satellitenaufnahmen: El Niño hat begonnen und wird immer stärker
Germany🌿 Umweltvor 17 Tagen

Satellitenaufnahmen: El Niño hat begonnen und wird immer stärker

Die Weltwetterorganisation (WMO) hat dringende Maßnahmen gefordert und die Notwendigkeit des Klimaschutzes betont. El Niño wird erwartet, dass extreme Wetterereignisse wie Dürren und Stürme je nach Standort verursachen.

In den letzten Jahren hat sich ein bemerkenswerter Trend in der Landwirtschaft Deutschlands abzeichnet: der Anbau tropischen Ingwers in Regionen wie Schwaben. Dieses Phänomen, das durch den Klimawandel ermöglicht wurde, zeigt, wie sich landwirtschaftliche Praktiken an die neuen klimatischen Bedingungen anpassen müssen. Landwirte wie Michael Eberhardt aus Deizisau in Baden-Württemberg nutzen die steigende Durchschnittstemperatur und die vermehrte Feuchtigkeit, um tropische Pflanzen wie Ingwer zu kultivieren, war bislang kaum üblich in Europa.

In seinem Folientunnel, der wie eine Sauna wirkt, wächst der Ingwer unter optimalen Bedingungen 29 29 Grad Celsius, feuchte Luft und Schatten , was für die tropischen Knolle unverzichtbar ist. Eberhardts Experiment mit dem Ingwer begann während seiner Ausbildung, als sein Lehrbetrieb mit der Knolle experimentierte. Seine Motivation war nicht nur Neugier, sondern auch die Suche nach einer neuen, profitablen Kultur, die sich gut in der Region etablieren lässt.

Die Forschung am staatlichen Landwirtschaftlichen Technologiezentrum Augustenberg in Rheinstetten bestätigt diesen Trend. Martine Schraml, eine Wissenschaftlerin dort, betont, dass höhere Temperaturen den Anbau neuer Kulturen wie Chia, Erdnüsse, Kichererbsen oder Süßkartoffeln ermöglicht haben. Sie erklärt, dass jede Pflanze eine bestimmte Temperatursumme benötigt, um zu reifen, und dass die höheren Temperaturen dies beschleunigen. Dieser Effekt führt dazu, dass viele Kulturen schneller reifen, was sowohl positive als auch negative Auswirkungen hat.

Während einige Landwirte neue Märkte erschließen können, stehen andere vor Herausforderungen, wenn traditionelle Kulturen ihre Reifezeiten ändern.

Für Eberhardt bedeutet der Anbau von Ingwer jedoch auch eine große Herausforderung. Da es in Deutschland kaum Vorbilder gibt, muss er learning by doing auch durch Ausprobieren lernen, wie man den Ingwer optimal anbaut. Die Pflanze benötigt nicht nur spezielle Bedingungen, sondern auch eine intensive Handarbeit, da es keine Maschinen gibt, die den Prozess automatisieren könnten. Zudem muss der Boden nach jeder Saison erholt werden, was bedeutet, dass er die Fläche nach fünf bis zehn Jahren wechseln muss. Diese Umstände tragen dazu bei, dass der deutsche Ingwer deutlich teurer ist als der importierte Supermarkt-Ingwer.

So kostet die heimische Knolle im Hofladen in Deizisau etwa 29 Euro pro Kilogramm, während der Großmarkt etwa 15 Euro pro Kilogramm berechnet.

Gleichzeitig wird der Klimawandel in anderen Teilen der Welt zu katastrophalen Auswirkungen führen. Insbesondere in Südostasien droht ein stärkerer El Niño, der durch Satellitenbilder als besonders stark wahrgenommen wird. Forscher wie Severine Fournier von der NASA warnen, dass die Wassertemperaturen im Pazifik am Äquator rapide ansteigen und dadurch globale Wetterextreme verstärken. Die Weltwetterorganisation WMO fordert bereits Maßnahmen zur Abwehr des Klimawandels, da El Niño in diesem Jahr besonders ausfallen könnte. In Südostasien, wo die Landwirtschaft stark von den klimatischen Veränderungen abhängt, drohen massive Probleme.

Die Hauptkulturen wie Reis und Palmöl sind besonders empfindlich gegenüber Hitze und Trockenheit.Analysten befürchten, dass die Ernteerträge reduziert werden und dadurch Preiserhöhungen sowie Inflation in der Region entstehen könnten.

Die Situation in Südostasien zeigt, wie komplex die Auswirkungen des Klimawandels sein können. Während Landwirte in Deutschland neue Kulturen anbauen, leiden andere in der Region unter den Folgen von Dürren und extremen Wetterereignissen. Die Kombination aus Klimaveränderungen und geopolitischen Konflikten, wie dem Iran-Krieg, verschärft die Probleme weiter. Zwar versuchen einige Länder, durch den Einsatz von Kohlekraft und Subventionen für Grundbedürfnisse zu helfen, doch die wirtschaftlichen Auswirkungen bleiben spürbar. Die internationale Gemeinschaft beobachtet diese Entwicklungen kritisch, da die Auswirkungen des Klimawandels nicht nur lokal, sondern global sind.

Die Zukunft der Landwirtschaft in Deutschland und anderen Regionen hängt davon ab, ob die Anpassungsstrategien wirksam sind und ob genügend Ressourcen zur Verfügung stehen, um den Herausforderungen zu begegnen.

Wie jede Seite berichtete

Dasselbe Ereignis, gruppiert nach der politischen Ausrichtung der berichtenden Medien.

Wie jede Seite berichtete

Unterstütze unabhängige, biasbewusste Nachrichten und schalte den Social-Puls, das Community-Voting und deinen persönlichen Für-dich-Feed frei.

Unterstützer werden

Weltweite Berichterstattung

Dasselbe Ereignis, wie es in anderen Ländern berichtet wurde.

Weltweite Berichterstattung

Unterstütze unabhängige, biasbewusste Nachrichten und schalte den Social-Puls, das Community-Voting und deinen persönlichen Für-dich-Feed frei.

Unterstützer werden

Faktencheck

Zentrale faktische Aussagen und wie viele Quellen sie bestätigen bzw. bestreiten.

Faktencheck

Unterstütze unabhängige, biasbewusste Nachrichten und schalte den Social-Puls, das Community-Voting und deinen persönlichen Für-dich-Feed frei.

Unterstützer werden

Zu den Primärquellen (1)

Die offiziellen Quellen, auf denen die Berichterstattung beruht. Lies sie direkt, um Framing zu umgehen.

3 Berichte

Tagesschau (ARD) logoTagesschau (ARD)Staatlich / öffentlichMitteFaktentreue 80Objektivität 85vor 21 Tagen
Klimawandel ermöglicht Anbau von tropischem Ingwer in Schwaben

Der Artikel beschreibt, wie der Klimawandel die Kultivierung von tropischem Ingwer in Schwaben, Deutschland ermöglicht hat. Er hebt die Bemühungen des Landwirts Michael Eberhardt hervor, der ein Gewächshaus verwendet, um die notwendigen heißen, feuchten und schattigen Bedingungen für die Ingwerzucht zu schaffen. Der Artikel erwähnt auch die Forschung von Martine Schraml am staatlichen Landwirtschaftstechnologiezentrum, die sich auf die Anpassung der Landwirtschaft an den Klimawandel konzentriert.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert Fakten über die Anpassung der Landwirtschaft an den Klimawandel, ohne sich offensichtlich für eine politische Position zu entscheiden. Er enthält direkte Zitate von einem Landwirt und einer Forscherin, die ausgewogene Perspektiven auf das Thema bieten.

Warum diese Bewertungen (Faktentreue 80 · Objektivität 85): The article accurately describes the cultivation of tropical ginger in Germany due to climate change, citing specific examples and experts. The tone is mostly neutral but slightly promotional of the agricultural adaptation.

heise online logoheise onlineUnabhängigMitteFaktentreue 75Objektivität 90vor 17 Tagen
Satellitenaufnahmen: El Niño hat begonnen und wird immer stärker

Die Weltwetterorganisation (WMO) hat dringende Maßnahmen gefordert und die Notwendigkeit des Klimaschutzes betont. El Niño wird erwartet, dass extreme Wetterereignisse wie Dürren und Stürme je nach Standort verursachen.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert wissenschaftliche Erkenntnisse und Warnungen aus offiziellen Quellen, ohne offen eine politische Haltung zu vertreten.

Warum diese Bewertungen (Faktentreue 75 · Objektivität 90): The article provides factual information about El Niño based on satellite data and expert statements, though some details are incomplete. The tone remains largely objective and balanced.

Deutsche Welle (English) logoDeutsche Welle (English)Staatlich / öffentlichMitteFaktentreue 60Objektivität 70vor 20 Tagen
El Nino bedroht die Lebensgrundlage in Südostasien

Die Weltwetterorganisation prognostiziert, dass sich die El Niño-Bedingungen bis August und bis November entwickeln werden. Landwirte können mit verzögerten oder reduzierten Regenfällen mit Herausforderungen konfrontiert werden, die die Pflanzung von Pflanzen und den Wasserverbrauch beeinflussen. Experten warnen, dass die Abhängigkeit der Region von Reis und Palmöl sie besonders anfällig für Klimazerstörungen macht.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel gibt einen faktuellen Überblick über die möglichen Auswirkungen von El Niño auf Südostasien, ohne offensichtlich eine politische Perspektive zu fördern.

Warum diese Bewertungen (Faktentreue 60 · Objektivität 70): The article contains some factual elements about El Niño's impact on Southeast Asia but includes unrelated references to the Iran war, which detracts from accuracy. The tone shows concern for affected regions, leaning slightly towards alarmism.

Halte die Nachrichten ehrlich.

ObjectiveNews ist leserfinanziert und werbefrei – wir zeigen dir den Bias, statt ihn zu verstecken. Unterstütze unabhängigen Journalismus für 5 €/Monat.

Unterstützer werden

Ähnliche Themen