Sara Netanjahu, die Ehefrau des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu, sucht laut hebräischen Medienberichten nach langfristigen persönlichen Schutz für sich und ihre beiden Söhne für die nächsten fünf Jahre. Der Antrag, den sie durch Beamte des Nationalen Sicherheitsrates und der Innensicherheitsbehörde Shin Bet vorantreibt, zielt darauf ab, die weitere Sicherheit der Familie inmitten erhöhter politischer und sicherheitspolitischer Spannungen zu gewährleisten. Der Schritt kommt, da die derzeitige Regierung mit Unsicherheit über ihre Wahlkampfperspektiven konfrontiert ist. Umfragen deuten darauf hin, dass die regierende Koalition möglicherweise nicht in der Lage ist, die 61 parlamentarischen Sitze zu sichern, die für die Bildung einer Regierungsmehrheit erforderlich sind.
Während die Opposition weiterhin darüber gespalten ist, ob sie sich hinter einem gemeinsamen Kandidaten vereinen kann, ist das politische Klima zunehmend instabil geworden. Dieser Hintergrund hat die Besorgnis hochrangiger Persönlichkeiten innerhalb der Regierung, einschließlich Sara Netanyahu, verstärkt, die angeblich der Meinung ist, dass der Verlust der bevorstehenden Wahlen zum Rückzug der Schutzmaßnahmen für sie und ihre Kinder führen könnte.
Der Nationale Sicherheitsrat und der Shin Bet haben jedoch noch nicht offiziell auf die Anfrage reagiert. Beamte haben sich zurückgezogen, sich auf eine fünfjährige Verlängerung zu verpflichten, da es zu diesem Zeitpunkt keine eindeutige Rechtfertigung für eine solche langfristige Vereinbarung gibt.
Diese Sorge ist in den Erfahrungen der Vergangenheit verwurzelt, insbesondere im Wahlzyklus 2021, in dem die vorherige Regierung Sara Netanyahu und ihren Söhnen nach sechs Monaten keine persönlichen Sicherheits- und Chauffeurdienste mehr zur Verfügung stellte, basierend auf Einschätzungen von Sicherheitsexperten. Trotz dieser Bedenken sagten namentlich nicht genannte Quellen, die an der Diskussion beteiligt waren, gegenüber Ynet, dass die Fortsetzung des Schutzes für die Familie von laufenden Sicherheitsbewertungen abhängen würde. Sie schlugen vor, dass eine neue Regierung wahrscheinlich Schutzmaßnahmen beibehalten würde, solange das Bedrohungsniveau sie rechtfertigt. Im Gegensatz dazu genießt der Premierminister selbst eine lebenslange Garantie des Schutzes gemäß den bestehenden Protokollen.
Das Amt des Premierministers hat die Berichte kategorisch abgelehnt, ebenso wie der Nationalen Sicherheitsrat und der Shin Bet. Diese Institutionen haben sich geweigert, weitere Kommentare abzugeben und haben sich nicht mit der Angelegenheit befasst.
In der Zwischenzeit sollte der für die Aufsicht über die Angelegenheiten des Shin Bet zuständige Ausschuss des Ministeriums das Problem ansprechen, aber das Treffen wurde verschoben. Der historische Kontext fügt der Situation eine weitere Schicht hinzu.
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