Nach jahrelangen Protesten und Umweltschäden wird die als "Crno Brdo" bekannte Giftmüllstelle in Biljana Donja in Kroatien endlich gereinigt. Die Einheimischen argumentieren jedoch, dass die Reinigung zu spät gekommen sei, da die Kontamination bereits zu Gesundheitsproblemen und Todesfällen geführt habe. Das Gebiet wurde über ein Jahrzehnt lang von gefährlichen Abfällen geplagt, wobei die Einheimischen die Behörden wiederholt vor den Gefahren warnten. Trotz der Reinigung, die im vergangenen August begann, glauben viele, dass sie verzögert wurde, was zu schweren Folgen führte. Die Einwohner berichten häufig von Krankheiten, einschließlich Krebs, und einige sind innerhalb weniger Tage gestorben. Nach Angaben des Fonds für Umweltschutz und Energieeffizienz wurden in Sisak rund 120.000 Tonnen gefährlicher Abfälle entfernt und verarbeitet, wodurch die Entstehung eines weiteren "Crno Brdo" verhindert wurde. Kroatien zahlt jedoch weiterhin täglich Geldstrafen, die vom Europäischen Gerichtshof für die Verzögerung der Reinigung verhängt wurden.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): In dem Artikel wird eine sachliche Darstellung der Umweltkatastrophe von Crno Brdo vorgestellt, wobei sowohl die Sorgen der Anwohner als auch die Maßnahmen des Fonds für Umweltschutz und Energieeffizienz hervorgehoben werden.






