Am 5. Juli ehrt der katholische Kalender den heiligen Antonius Maria Zacharias, eine prominente Persönlichkeit des 16. Jahrhunderts, die für seine geistliche Erneuerung und Hingabe an die Eucharistie bekannt ist. 1502 in Cremona in den Adel geboren, wurde er in jungen Jahren verwaist und wurde von seiner frommen Mutter aufgezogen. Er studierte Medizin an der Universität von Padua, wo er eine Berufung entwickelte, den Kranken zu dienen. Sein tiefes Gebetsleben führte ihn dazu, auch die Heilung der Seelen zu suchen. 1528 zum Priester geweiht, zog er nach Mailand und hielt mächtige Predigten, in denen er zur Bekehrung aufforderte. Um eine moralisch abnehmende Gesellschaft wiederzubeleben, gründete er die Kongregation der regulären Klerken von St. Paul, die als Barnabites bekannt sind, und förderte strenge Treue zu den heiligen Berichten. Sein apostolischer Eifer führte zur Gründung der vierzigstündigen Hingabe an das Allerheiligste Sakrament, was eine populäre Frömmigkeit beschreht.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel befasst sich mit dem Leben und Vermächtnis einer historischen religiösen Persönlichkeit und konzentriert sich auf seine Beiträge zur Spiritualität und zur Kirche.




