Die Sammlung "Verleugnete Verfolgten" beleuchtet die vergessenen Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung, die als "asoziale" und "berufliche Kriminelle" bezeichnet wurden. Das Buch konzentriert sich auf Personen wie Lorenz W., dessen Kriminalregister eher auf finanzielle Not als auf moralisches Versagen zurückgeführt wurde. Diese Menschen wurden in Konzentrationslagern inhaftiert und später während der "Aktion 14f13" ermordet. Trotz des Rufes Deutschlands, sich an die Geschichte zu erinnern, bleiben viele Opfer aufgrund ihrer stigmatisierten Etiketten übersehen. Das Buch enthält persönliche Berichte von Nachkommen dieser Opfer und betont die anhaltenden Auswirkungen historischer Ungerechtigkeit.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel betont die systematische Entmenschlichung der Nazi-Opfer, indem er sie als "asoziale" und "kriminelle" bezeichnet, was mit der linken Kritik an Autoritarismus und sozialer Gerechtigkeit übereinstimmt.


