Matteo Salvini, der Vorsitzende der italienischen Liga (Lega), steht inmitten einer internen Rebellion in seiner Partei vor Bedenken wegen seiner sinkenden Popularität und des potenziellen Wahlzusammenbruchs. Die Krise kommt nach dem Ausscheiden des ehemaligen Militärs Roberto Vannacci, der eine neue supremazistische Fraktion gründete, die Stimmen von der Liga wegsickern könnte. Kritiker aus den nördlichen Regionen, die historisch die Hochburg der Partei sind, argumentieren, dass Salvini den Fokus der Liga von ihren ursprünglichen föderalistischen und regionalistischen Prinzipien auf eine zentralisierte, nationalistische und anti-immigrationspolitische Plattform verlagert hat. Diese Verschiebung hat einige traditionelle Unterstützer entfremdet und zu Forderungen nach Salvinis Ersatz oder einer Neuausrichtung der Strategie der Partei geführt.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert mehrere Perspektiven von Kritikern innerhalb der Liga, darunter ehemalige Mitglieder wie Roberto Castelli und Analysten wie Alessandro Braga, ohne offen eine Seite zu bevorzugen.



