Das koreanische Außenministerium bekräftigte sein Engagement für die "Ein-China"-Politik, nachdem während der Gwangju-Biennale ein Streit über die Benennung eines chinesischen Pavillons als "Taiwan-Pavillon" entstanden war. Das chinesische Pavillon-Team zog sich aus Protest von der Veranstaltung zurück und behauptete, der Name habe politische Probleme in die Kunst eingeführt. Ein Sprecher des Ministeriums betonte, dass die Namensentscheidung unabhängig vom privaten Sektor getroffen wurde und nicht mit der Haltung der Regierung zu Taiwan zusammenhängt. Die chinesische Botschaft in Seoul kritisierte auch die Namenswahl und erklärte, sie untergrabe die politische Grundlage der chinesisch-koreanischen Beziehungen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt beide Perspektiven dar: die Einhaltung der "Ein-China"-Politik durch die südkoreanische Regierung und die Kritik der chinesischen Seite an der Namensentscheidung.



