Die ArbeiterInnen des ehemaligen Werks in Pierburg, das Automobilkomponenten wie Katalysatorventile herstellte, sollen unter Rheinmetall Munitionsteile herstellen. Trotz großer Proteste, an denen rund 4.000 Menschen beteiligt waren, darunter auch die Klimaschützerin Greta Thunberg, sind die ArbeiterInnen des Werks nicht in Gespräche mit der Anti-Waffen-Koalition eingebunden, die die Demonstrationen organisiert. Die IG Metall-Gewerkschaft, die die ArbeiterInnen vertritt, gab eine Erklärung heraus, in der sie ihre Beschäftigungssicherheit und Ausbildungsmöglichkeiten unterstützte und gleichzeitig ihre pazifistischen Prinzipien betonte. Die antimilitaristische Gruppe entgegnete jedoch, dass es kapitalistische Strukturen seien, nicht die militärische Produktion, die die ArbeiterInnen in Gefahr bringen. Sie forderten die Produktion von gesellschaftlich nützlichen Gütern anstelle von Waffen und lud die Gewerkschaft dazu ein, sich den Gesprächen anzuschließen.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel betont antimilitaristische Gefühle, fordert den sozialen Nutzen über die Waffenproduktion und hebt die Rolle der Gewerkschaften bei der Ablehnung der Militarisierung hervor.





