Das russische Verteidigungsministerium kündigte Pläne für "massive Angriffe" gegen den ukrainischen Energiesektor an und verwies auf Vergeltungsmaßnahmen gegen Angriffe Kiews auf die russische zivile Infrastruktur und die Öl- und Gasindustrie. Dies kommt inmitten einer erhöhten Intensität der Angriffe beider Seiten über mehrere Monate hinweg. Russland behauptete, eine Anlage in Kiew getroffen zu haben, die Asbest und Zement produziert, die angeblich zur Speicherung von Sprengstoffen verwendet wurde, sowie einen Hersteller von Drohnen und Munition. Am Vortag verursachte ein russischer Angriff auf ein Munitionsdepot außerhalb Kiews eine große Explosion, bei der mindestens 37 Menschen getötet wurden. Als Reaktion darauf griff die Ukraine Berichten zufolge eine Erdölraffinerie im Nordwesten Russlands an, was zu einem Brand führte. Beide Länder haben Langstreckenangriffe auf zunehmende zivile Infrastrukturen, darunter Lagerhäuser, Ölunternehmen, Einrichtungen, Häfen und Schiffe, ausgeführt, was zu einer Zunahme an Zivilligen geführt hat.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Situation neutral, zitiert das russische Verteidigungsministerium und verweist auf die Vergeltungsaktionen der Ukraine, ohne offen eine der Seiten zu begünstigen.




