Die russischen und die ungarischen Eigentümer unterzeichneten einen Vertrag über den Verkauf von NIS
Die serbischen Behörden haben berichtet, dass die russischen Eigentümer von Naftna Industrija Srbije (NIS), die aufgrund des russischen Mehrheitsbesitzes von US-Sanktionen betroffen sind, einen Vertrag über den Verkauf ihrer Mehrheitsbeteiligung an die ungarische Ölgesellschaft MOL unterzeichnet haben. Nach Angaben des Finanzministers Siniša Mali wurde die Vereinbarung zwischen der russischen Seite und MOL geschlossen, und mit Ungarn wurde auch ein Gesellschaftervertrag geschlossen. Die Transaktion bedarf der Genehmigung der Wettbewerbsbehörden in Serbien und Bosnien und Herzegowina vor dem formellen Eigentümerwechsel. Serbien geht davon aus, dass seine Beteiligung an NIS von etwa 30% auf 35% steigen wird und damit die Schwelle für das Eigentum Dritter überschreitet. Derzeit ist NIS im Besitz von Gazprom Neft (44,85%), einer mit Gazprom verbundenen Einheit (11,3%) und dem serbischen Staat (29,9%).
Der serbische Finanzminister Siniša Mali bestätigte am Dienstag, dass russische Eigentümer einen Vertrag über den Verkauf ihrer Mehrheitsbeteiligung an Naftna Industrija Srbije (NIS) an die ungarische MOL-Gruppe unterzeichnet haben. In einem Gespräch mit Bloomberg Adria erklärte Mali, dass eine Vereinbarung zwischen der russischen Seite, die den Mehrheitsanteil hält, und der ungarischen Ölgesellschaft getroffen wurde. Er fügte hinzu, dass die serbische Regierung auch eine Aktionärsvereinbarung mit der ungarischen Partei geschlossen habe. Nach Angaben von Mali muss die Transaktion von den Wettbewerbsbehörden in Serbien und Bosnien und Herzegowina endgültig genehmigt werden, bevor der formelle Eigentümerwechsel erfolgen kann.
Er äußerte die Erwartung, dass der Deal bald abgeschlossen sein wird. 3 Prozent der Anteile werden von Intelligence gehalten, einem Unternehmen, das mit Gazprom verbunden ist. 15 Prozent der Anteile an der Firma. 9 Prozent der Anteile, während die restlichen Anteile kleinen Aktionären und Angestellten gehören. Im Rahmen der neuen Vereinbarung will Serbien seinen Anteil von rund 30 Prozent auf 35 Prozent erhöhen. Diese Maßnahme soll die Beteiligung des Staates über die Schwelle von einem Drittel drücken. Mit der ungarischen Seite wurde eine schriftliche Vereinbarung über diese Erhöhung getroffen. Berichten zufolge werden mehr als 56 Prozent der bisherigen russischen Anteile an MOL übertragen.
Die NIS unterliegt seit Anfang letzten Jahres amerikanischen Sanktionen, da sie mehrheitlich im Besitz der Russen ist. Das Office of Foreign Assets Control (OFAC) hatte diese Beschränkungen zu Beginn des vorangegangenen Kalenderjahres verhängt. Nach der Verhängung von Sanktionen erhielt NIS Ende letzten Jahres eine vorübergehende Lizenz für die Geschäftstätigkeit. Die OFAC hat diese Lizenz nach ihrem ursprünglichen Ablauf mehrfach verlängert. Die jüngste Ankündigung kommt nur wenige Tage bevor die aktuelle OFAC-Lizenz abläuft. Diese Lizenz erlaubt NIS, reibungslos zu arbeiten und Öl an Raffinerien in Serbien zu liefern. Sowohl amerikanische als auch britische Sanktionen betreffen das Unternehmen seit Januar letzten Jahres.
Analysten schlagen vor, dass diese Sanktionen aufgehoben werden sollten, sobald MOL offiziell übernimmt und Serbien seinen Anteil erhöht. Der ehemalige serbische Präsident Aleksandar Vučić, der jetzt ein Kandidat für das Amt des Premierministers ist, bemerkte zuvor, dass der russische Anteil auf rund eine Milliarde Euro geschätzt wird. 4 Milliarden Euro. Der offizielle Betrag der Transaktion wurde nicht öffentlich bekannt gegeben. Die spezifische Gesellschaftervereinbarung zwischen Serbien und MOL wurde Mitte Juni dieses Jahres unterzeichnet. Mali erklärte, dass die Verhandlungen zwischen den Russen und MOL erfolgreich abgeschlossen seien. Er erklärte, dass die Anträge auf Genehmigung durch die Kartellkommission in Kürze eingereicht werden.
Sobald diese Genehmigungen erteilt sind, wird die formelle Übernahme der Aktien abgeschlossen sein. Die serbische Regierung betonte, dass das Land von diesem Deal durch den erhöhten Anteil des Staatseigentums profitiert. Der Übergang erfordert komplexe Regulierungsmaßnahmen, an denen sowohl nationale als auch internationale Stellen beteiligt sind. Die Beteiligung des OFAC ist nach wie vor von entscheidender Bedeutung, da ihre Zulassung bestimmt, ob NIS die normalen Geschäftsaktivitäten ohne Unterbrechung fortsetzen kann. Die Abkehr von der russischen Mehrheitskontrolle befasst sich mit dem Hauptgrund für die bestehenden finanziellen Beschränkungen. Die Interessengruppen warten auf die endgültigen behördlichen Genehmigungen der jeweiligen Wettbewerbsbehörden auf dem Balkan.
Diese Behörden sind befugt, die Übertragung von Vermögenswerten zu verzögern oder zu genehmigen. Der Prozess markiert einen bedeutenden Schritt zur Umstrukturierung der Eigentümerlandschaft im Energiesektor in der Region. Alle beteiligten Parteien haben ihre Bereitschaft zum Ausdruck gebracht, unverzüglich nach Erhalt der notwendigen Zustimmungen der Regierungen fortzufahren. Der Fokus verlagert sich nun auf die bürokratischen Verfahren, die erforderlich sind, um die rechtliche Übertragung des Eigenkapitals abzuschließen.
Das ungarische Öl- und Gasunternehmen MOL hat einen Vertrag über den Erwerb des serbischen staatlichen Energieunternehmens NIS unterzeichnet. Die Transaktion stellt eine bedeutende grenzüberschreitende Investition innerhalb der Region dar. Im verfügbaren Text wurden keine weiteren Einzelheiten zu den finanziellen Bedingungen oder den behördlichen Genehmigungen angegeben.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Die Schlagzeile berichtet von einem Unternehmenskauf, an dem staatliche Unternehmen in zwei verschiedenen Ländern beteiligt sind. Während solche Geschäfte häufig geopolitische Auswirkungen haben, deutet die Formulierung "vendarle" (dennoch/endlich) darauf hin, dass der Fokus auf den Abschluss eines verzögerten Prozesses liegt, anstatt eine politische Haltung einzunehmen.
Die serbischen Behörden haben berichtet, dass die russischen Eigentümer von Naftna Industrija Srbije (NIS), die aufgrund des russischen Mehrheitsbesitzes von US-Sanktionen betroffen sind, einen Vertrag über den Verkauf ihrer Mehrheitsbeteiligung an die ungarische Ölgesellschaft MOL unterzeichnet haben. Nach Angaben des Finanzministers Siniša Mali wurde die Vereinbarung zwischen der russischen Seite und MOL geschlossen, und mit Ungarn wurde auch ein Gesellschaftervertrag geschlossen. Die Transaktion bedarf der Genehmigung der Wettbewerbsbehörden in Serbien und Bosnien und Herzegowina vor dem formellen Eigentümerwechsel. Serbien geht davon aus, dass seine Beteiligung an NIS von etwa 30% auf 35% steigen wird und damit die Schwelle für das Eigentum Dritter überschreitet. Derzeit ist NIS im Besitz von Gazprom Neft (44,85%), einer mit Gazprom verbundenen Einheit (11,3%) und dem serbischen Staat (29,9%).
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel enthält einen sachlichen Bericht über eine Unternehmenstransaktion mit internationalen Interessengruppen und geopolitischen Überlegungen. Es enthält direkte Zitate von serbischen Beamten und erwähnt einschlägige regulatorische Hürden wie OFAC-Sanktionen und Genehmigungen von Wettbewerbsbehörden. Es gibt keine offensichtlichen
Berichten zufolge hat Serbien eine Vereinbarung über den Verkauf seiner Mehrheitsbeteiligung an Naftna Industrija Srbije (NIS), einem großen Ölkonzern, an die ungarische Mol-Gruppe unterzeichnet. Derzeit befindet sich NIS im Besitz der russischen Gazprom Neft (44,85%) und einer verbundenen Einrichtung namens Intelligence (11,3%). Die Vereinbarung bedarf der Zustimmung der Wettbewerbsbehörden in Serbien und Bosnien und Herzegowina sowie des US-amerikanischen Amtes für die Kontrolle ausländischer Vermögenswerte (OFAC), das wegen des russischen Eigentums Sanktionen gegen NIS verhängt hat. Der serbische Finanzminister bestätigte, dass eine Einigung erzielt wurde, und erwartet, dass die Transaktion bald abgeschlossen sein wird.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel enthält sachliche Informationen über einen Eigentümerwechsel, an dem internationale Interessengruppen und geopolitische Erwägungen beteiligt sind. Es enthält direkte Zitate serbischer Beamter und erwähnt einschlägige regulatorische Hürden, weist jedoch keine offen voreingenommene Sprache oder selektive Ausrichtung auf.
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