Nach Angaben des ukrainischen Militärgeheimdienstes hat Russland mehr Raketen eingesetzt, als es produzieren kann. Zwischen dem 1. Juli und dem 19. Juli startete Russland 107 ballistische Projektile und 20 CircOn-Raketen und übertraf damit seine geschätzte monatliche Produktionskapazität. Dieser Anstieg des Raketenverbrauchs wirft Bedenken über die Nachhaltigkeit der russischen Vorräte und ihre Fähigkeit, in den kommenden Monaten offensive Operationen durchzuführen. Die Daten stammen von der ukrainischen Verteidigungsgeheimdienstbehörde (HUR), die schätzt, dass Russland monatlich etwa 60 Iskander-M-Raketen und 40 RM-48U-Raketen produziert.
Die russischen Streitkräfte schossen jedoch zwischen dem 1. Juli und dem 19. Juli 107 solcher Raketen ab, was die prognostizierte Produktion um fast 7 Prozent übertrifft. Die HUR stellt auch fest, dass Russland plant, nur 30 CircOn-Raketen im Jahr 2026 herzustellen, aber 20 davon wurden bereits in diesem Monat abgefeuert, was zwei Drittel des jährlichen Ziels ausmacht. Die erhöhte Rate des Raketenverbrauchs deutet darauf hin, dass Moskau seine strategischen Reserven möglicherweise erschöpft.
Dies impliziert, dass das Land begonnen hat, die Verwendung dieser gespeicherten Bestände zu intensivieren, wahrscheinlich als Reaktion auf den erhöhten Druck entlang der Frontlinien. Militäranalysten schlagen vor, dass der beschleunigte Einsatz von gespeicherten Munition Teil einer breiteren Strategie sein könnte, um in die ukrainischen Luftabwehrsysteme einzudringen. Durch die Erschöpfung begrenzter Vorräte an Abfangjägern könnte Russland darauf abzielen, vorübergehende Lücken in den Verteidigungsfähigkeiten der Ukraine zu schaffen. Experten warnen jedoch, dass dieser Ansatz das Risiko birgt, kritische Reserven schneller zu erschöpfen, als sie nachgefüllt werden können.
Neben dem konventionellen Raketenarsenal hat das CircOn-System aufgrund seiner einzigartigen Eigenschaften besondere Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Der unabhängige Analyst Fabian Hinz stellt den weit verbreiteten Glauben in Frage, dass die 3M22 CircOn eine hypersonische manövrierbare Rakete ist. Stattdessen klassifiziert er sie als ein quasi-ballistisches Projektil, das einer ballistischen Flugbahn folgt, während es ein gewisses Maß an Manövrierfähigkeit behält. Er argumentiert, dass die vereinfachte Kategorisierung in hypersonische oder nicht-hypersonische Waffen wichtige Unterschiede in der Flugdynamik übersieht.
Auch wenn der CircOn nicht vollständig die Kriterien für ein echtes Hyperschall-Gliederfahrzeug erfüllt, betont Hinz, dass seine Geschwindigkeit und begrenzte Steuerbarkeit ihn immer noch zu einer gewaltigen Herausforderung für Raketenabwehrsysteme machen. Die Leistung der Waffe, kombiniert mit ihrem Potenzial für schnellen Einsatz, unterstreicht ihre Bedeutung in der modernen Kriegsführung.
Da Russland angeblich mehr Raketen verbraucht, als es produzieren kann, hängt die Nachhaltigkeit seiner Militärkampagnen und die Widerstandsfähigkeit der Verteidigung der Ukraine davon ab, wie schnell sich beide Seiten an die sich ändernden Bedingungen anpassen können.
1 Berichte
Index.hrUnabhängigMitteFaktentreue 85Objektivität 80vor 16 Std. Russland verbraucht Raketen schneller als es sie produziert.Der Artikel berichtet, dass Russland im Juli mehr ballistische Raketen eingesetzt hat, als seine Verteidigungsindustrie in einem Monat produzieren kann, nach Angaben des ukrainischen Militärgeheimdienstes. Zwischen dem 1. und dem 19. Juli starteten russische Streitkräfte 107 ballistische Raketen und 20 CircOn-Projektile, darunter ein großer Nachtangriff. Dies übersteigt die geschätzte monatliche Produktionskapazität von rund 100 ballistischen Raketen. Der Bericht stellt auch fest, dass die Startrate zwei Drittel der geplanten jährlichen Produktion von CircOn-Projektilen in Russland für 2026 verbraucht hat. Analysten vermuten, dass dieser erhöhte Einsatz ein Versuch sein könnte, die begrenzten Reserven der ukrainischen Luftverteidigung zu erschöpfen, obwohl das Tempo die russischen Vorräte schnell reduzieren könnte. Darüber hinaus bestreitet ein Raketenexperte die Behauptungen, dass CircOn ein hypersonisches Gleitfahrzeug ist, und argumentiert, dass es besser als ein quasi-ballistisches Projektil mit begrenzter Manövrierbarkeit eingestuft werden sollte.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert faktische Bewertungen des militärischen Geheimdienstes und Expertenanalysen ohne offensichtliche ideologische Neigung.
Warum Faktentreue (85): The article aligns closely with the Kyiv Post primary source document, reporting similar figures for missile launches and referencing HUR estimates for Russian production capacities. It accurately reflects the claim that Russia has used more missiles in July than its monthly production capacity, and
Warum Objektivität (80): The tone remains neutral, presenting facts without overt bias. However, there is a subtle emphasis on the 'exhaustion' of Russian resources, which could be seen as slightly sympathetic to Ukraine. The article avoids direct political commentary but frames the situation in a way that highlights Ukrain
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