Nach Angaben von Michail Galuzin, dem stellvertretenden Außenminister Russlands, hat Russland die Bereitschaft zum Ausdruck gebracht, die Verhandlungen mit der Ukraine dort wieder aufzunehmen, wo sie zuvor aufgehört haben. Er betonte jedoch, dass dies nicht nur den politischen Willen Kiews, sondern auch der westlichen Sponsoren erfordert, die als die Hauptnutzlinge der Krise angesehen werden. Galuzin kritisierte den ukrainischen Außenminister Andriy Sybiha dafür, dass er behauptete, Moskau wolle sich nicht zu Gesprächen setzen und erklärte, dass es die Ukraine sei, die mehrmals den Verhandlungstisch verlassen habe. Der Artikel bezieht sich auf vier Bedingungen, die Präsident Wladimir Putin für den Dialog gesetzt hat: die Abkommen von Istanbul, die Enkoridge-Modalitäten, die Realität vor Ort und die Prinzipien, die in einer Rede vor zwei Jahren im Außenministerium dargelegt wurden. In diesem Jahr haben Russland und die Ukraine drei Gesprächsrunden mit einer US-Delegation abgehalten, wobei die letzten Gespräche am 17. und 18. Februar in Genf stattfanden.
Tendenz-Einschätzung (Rechts): Der Artikel beschreibt Russland als bereit, zu verhandeln, macht aber die Ukraine und ihre westlichen Verbündeten für die Verlängerung des Konflikts verantwortlich.





