Der US-Außenminister Marco Rubio begann eine lateinamerikanische Tournee in Kolumbien mit dem Ziel, den Einfluss der USA in der Region zu stärken. Der Besuch folgt auf die Wahl des neuen rechten Präsidenten Kolumbiens, Abelardo de la Espriella, der im Juni einen linken Kandidaten besiegte. De la Espriellas Regierung hat eine härtere Haltung gegen drogenbezogene Gewalt eingenommen und hat sich an die US-Politik ausgerichtet, einschließlich der Beitritt zur "Schild der Amerikas"-Initiative. Während seines Besuchs traf Rubio den Präsidenten in Barranquilla und diskutierte die Wiederaufbauanstrengungen nach dem Erdbeben, wobei Kolumbien US-Hilfe und Pflichtsperren beantragte. Die Tour spiegelt die breiteren Bemühungen der USA wider, konservative Regierungen in Lateinamerika zu fördern, während sich in mehreren Ländern eine Führung der Rechten befindet.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel beschreibt die diplomatischen Bemühungen der USA als strategischen Schritt zur Stärkung der konservativen Regierungsführung in Lateinamerika und betont die Allianz mit rechten Führern wie dem neuen Präsidenten Kolumbiens.






