Vier deutsche und ein litauischer Hersteller von Routern haben eine strenge Kontrolle über importierte Internet-Netzwerkgeräte in Europa gefordert und sich dabei von den EU-Sicherheitsvorschriften inspirieren lassen, die auf chinesische Produkte im 5G-Mobilfunksektor abzielen. Sie argumentieren, dass Router und Netzwerkgeräte genauso durch Politiker geschützt werden müssen wie 5G-Netze. Die Unternehmen äußern Bedenken, dass staatliche Akteure aus China Schwachstellen in diesen Geräten während von Konflikten für Spionage oder Sabotage ausnutzen könnten. Die aktuellen Regelungen unter der Koalitionsregierung gelten nur für 5G-Anbieter und schließen Heimnetzwerke und
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert Fakten und Zitate aus Branchengruppen, ohne sich offensichtlich für eine politische Seite zu entscheiden. Er berichtet über Forderungen nach Regulierung, ohne sich zur Frage zu positionieren.



