Der französische Segler Fabrice Amedeo plant, während seiner Teilnahme an der Route du Rhum-Regatta, die am Sonntag in Saint-Malo beginnt, sieben Tracking-Bojen namens Melodi einzusetzen. Diese Geräte, die jeweils 1,2 kg wiegen, wurden von Gwenaële Jan, der wissenschaftlichen Leiterin eines Start-ups in der Nähe von Brest, geliefert, um Meeresströmungen und die Ausbreitung von Mikroplastik im Atlantik zu überwachen. Amedeo, ein ehemaliger Journalist von Le Figaro, der heute als Redner tätig ist, möchte seine Segelreise in eine wissenschaftliche Beobachtungsmission verwandeln, anstatt sie nur als ein Wettkampf zu betrachten. Er hat sein IMOCA-Einrumpfboot "FDJ United - Ocean Calling" modifiziert, indem er Ersatzsegel und die Kapazität für Trinkwasser reduziert hat, um Platz für die Ausrüstung zu schaffen. Diese Initiative spiegelt seinen Wunsch wider, seit 2019 seine Reisen für Zwecke einzusetzen, die über das bloße Erreichen der anderen Seite des Ozeans hinausgehen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert einen sachlichen Bericht über ein wissenschaftliches Monitoring-Projekt, das im Rahmen eines Sportveranstaltungs durchgeführt wurde. Er verwendet eine neutrale Sprache und zitiert direkte Aussagen der Teilnehmer, ohne dabei Kommentare abzugeben oder eine bestimmte Haltung zu Umweltpolitik einzunehmen.


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