Rubén Rocha Moya, ehemaliger Gouverneur von Sinaloa, kündigte seine Rückkehr in sein Amt an, in einer Videobotschaft mit dem Titel "Aquí estoy" (Ich bin hier), die seine Wiederaufnahme der Pflichten nach einer Zeit der Abwesenheit markierte. Die Ankündigung erfolgte inmitten anhaltender politischer Spannungen und Kontroversen um seine Führung.
In seinem Brief betonte er, dass die Nation und die Bewegung der Vierten Transformation (4T) Vorrang vor individuellen Interessen haben. Trotzdem wurde der Antrag angeblich zurückgezogen, nachdem die Bundesregierung direkt eingegriffen hatte und ihn aufgefordert hatte, im Amt zu bleiben.
Die Situation eskalierte weiter, als Rocha Moya in sein Büro in Culiacán, Sinaloa, zurückkehrte, was scharfe Kritik von Oppositionsführern und Aktivisten hervorrief. Sie bezeichneten seine Rückkehr als vorzeitig und unsensibel und argumentierten, dass seine angeblichen Verbindungen zum organisierten Verbrechen ungelöst bleiben. Kritiker beschuldigten ihn, in schlechtem Glauben gehandelt zu haben, was darauf hindeutet, dass seine Handlungen eher durch Eigeninteresse als durch das Wohlergehen der Staatsbürger motiviert waren.
Obwohl sie anfänglich ihre Haltung verteidigte, gab sie später zu, Minuten vor der Befragung über das Thema gepostet zu haben, was Fragen zur Transparenz und Kommunikation aufwirft. Politische Gegner, darunter Mitglieder der Nationalen Aktionspartei (PAN), haben die Auflösung aller von Rocha Moya gehaltenen Befugnisse gefordert und ihn beschuldigt, demokratische Prozesse zu untergraben.
Währenddessen haben die Strafverfolgungsbehörden in Sinaloa einen Anstieg von Gewalttaten seit der Rückkehr von Rocha Moya gemeldet. Gemäß offiziellen Aufzeichnungen sind in diesem Zeitraum acht Morde im Staat aufgetreten, was Bedenken über die Stabilität der Region auslöste.
Seine Anwesenheit in der Regierung hat Diskussionen über die Wirksamkeit seiner Führung und die weiteren Auswirkungen seiner Rückkehr auf die politische Landschaft von Sinaloa neu entfacht. Die Situation bleibt flüssig, da wichtige Interessengruppen auf formelle Entscheidungen der Gesetzgebung und weitere Entwicklungen im Sicherheitskontext des Staates warten.
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