Eine neue Studie der Canadian Alliance to End Homelessness (CAEH) zeigt eine starke Korrelation zwischen steigenden Obdachlosenraten und der zunehmenden Unbezahlbarkeit und Knappheit von kostengünstigen Mietwohnungen in ganz Kanada. Die Forschung, die Daten von 2018 bis 2024 abdeckt, hebt hervor, dass Regionen mit dem schwersten Wohnungsmangel, wie Toronto und Kelowna, British Columbia, die stärksten Zunahmen der Obdachlosigkeit erfahren haben. Die Studie stellt die Annahme in Frage, dass Faktoren wie psychische Gesundheitsprobleme oder Armut die Haupttreiber der Obdachlosigkeit sind, und argumentiert stattdessen, dass die Erschwinglichkeit des Wohnraums das zentrale Problem ist. Die CAEH warnt davor, dass sich die Obdachlosigkeit seit 2018 fast verdoppelt hat, wobei die Zahl der Obdachlosen um mehr als 300% gestiegen ist. Die Organisation fordert dringende Maßnahmen, einschließlich des Ausbaus des Angebots an kostengünstigen Mietwohnungen und der Zusammenarbeit mit mehreren Regierungen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert Ergebnisse einer unparteiischen Organisation, der Canadian Alliance to End Homelessness, und konzentriert sich auf empirische Daten, die Obdachlosigkeit mit der Erschwinglichkeit von Wohnungen in Verbindung bringen.





