Nach einer neuen Studie des Economic and Social Research Institute (ESRI) nimmt die Kinderarmut in Irland deutlich zu. Trotz eines Anstiegs des durchschnittlichen Haushaltseinkommens um 4% zwischen 2023 und 2024 ist die Zahl der Kinder, die in Haushalten unter der Armutsgrenze leben, um fast 30.000 auf 200.000 gestiegen. Wenn die Wohnkosten berücksichtigt werden, steigt die Zahl weiter auf 260.000 Kinder oder 22,7% der Bevölkerung. Der Anstieg ist für Familien mit sehr kleinen Kindern am stärksten, wo die Kinderarmut von 20,8% auf 26,6% gestiegen ist. Die Forscher betonen, dass die Vorteile des Wirtschaftswachstums ungleich verteilt sind, wobei große Familien, arbeitslose Haushalte und diejenigen, die in unterstützten Mietwohnungen leben, einem höheren Risiko von kinderspezifischen Entbehrungen ausgesetzt sind.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert statistische Erkenntnisse einer renommierten Forschungseinrichtung (ESRI) und enthält direkte Zitate von Forschern, die eine Änderung der Politik fordern.






