Das Reykjavik City Court hat entschieden, dass die isländische Regierung einem Mann eine Million Kronen als Entschädigung für Schäden zahlen muss, die durch den Umgang der Polizei mit einer Untersuchung eines körperlichen Übergriffsvorfalls aus dem Jahr 2020 verursacht wurden. Der Mann behauptete, dass der Staat aufgrund der Fahrlässigkeit der Polizei während der Untersuchung und des unsachgemäßen Verhaltens der beteiligten Behörden haftet. Er wurde im Jahr 2020 angegriffen, als er seinen Hund in der Nähe einer Schule in Reykjavik spazieren ließ, nachdem er Fotos von drei in der Nähe eines Fußballfelds geparkten Autos gemacht hatte. Er meldete später den Vorfall, nachdem jemand zu ihm gekommen war und ihm gesagt hatte, er solle aufhören, Bilder zu machen. Der Mann behauptete, dass zwischen drei und vier Jungen ihn angegriffen hatten, was zu Verletzungen wie einem gebrochenen Rippen, Schulterverletzungen und Prellungen führte. Während der Untersuchung wurde festgestellt, dass die polizeiliche Untersuchung erheblich fehlerhaft war, einschließlich Verzügerungen, mangelnder Aufsicht und unzureichender Informationen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine Rechtsprechung über die Handlungen der isländischen Regierung und Polizei, die von Natur aus eine politische Angelegenheit ist.


