Der Rhein hat bei der kritischen Kaub-Grenze in der Nähe von Koblenz, Deutschland, einen Rekordtief erreicht, bei 25 cm, ein Niveau, das zuletzt im Jahr 2018 zu sehen war, bevor er sich leicht erholte. Dies hat Bedenken hinsichtlich der Schiffbarkeit des Flusses geweckt, die für den Transport von Gütern über die Binnenschifffahrt von entscheidender Bedeutung ist. Beamte warnen, dass leichtere Frachtlasten zu höheren Transportkosten und Unterbrechungen der Lieferkette führen könnten. Ähnliche Dürrebedingungen haben andere europäische Flüsse betroffen, einschließlich der Donau, wo niedrige Wasserstände den Betrieb des einzigen Atomkraftwerks in Ungarn verringert haben und zu Kohlekraftwerks-Stillstellungen in Serbien geführt haben. In Rumänien wurden Anstrengungen unternommen, um den Wasserfluss zu einem Kernkraftwerk zu erhöhen, während die Autohersteller Dacia und Ford die Produktion vorübergehend eingestellt haben, um Energie zu sparen. Der Po in Italien erreichte auch historische Tiefstände, was Bedenken hinsichtlich der Trinkwasserversorgung und der landwirtschaftlichen Bewässerung auslöst.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel konzentriert sich auf die Umwelt- und Klimafaktoren, die die Flüsse in ganz Europa beeinflussen, ohne eine direkte politische Ausrichtung oder einen Schwerpunkt auf parteiische Fragen.






