Ein Bericht mit dem Titel "A place to grow old: Securing the future of aged care" (Ein Ort, an dem man alt werden kann: Sicherung der Zukunft der Altersversorgung) enthält 40 Empfehlungen, die darauf abzielen, das System zu transformieren, einschließlich erheblicher Erhöhung der Finanzierung und struktureller Veränderungen bei der Bereitstellung der Pflege.
Der Bericht warnt davor, dass die Anzahl der verfügbaren Pflegebetten innerhalb eines Jahrzehnts deutlich unter der Nachfrage liegen wird. Er schätzt, dass bis 2035 mehr als 9000 Betten fehlen könnten, was zu einer jährlichen Kostenbelastung von fast 600 Millionen US-Dollar für die Regierung führen würde. Selbst die vorgeschlagenen Reformen, obwohl notwendig, werden im Laufe der Zeit Milliarden von Dollar kosten. Die Beratungsgruppe betonte, dass eine Verzögerung der Maßnahmen zu schwerwiegenderen und kostspieligeren Anpassungen führen würde. Der Bericht hebt hervor, dass das derzeitige System bereits Schwierigkeiten hat, die bestehenden Bedürfnisse zu decken.
Die Zahl der Betten für die wachsende ältere Bevölkerung ist unzureichend, und der Personalmangel belastet die Leistungserbringung weiter. 3 Millionen bis 2040 steigt die Nachfrage nach Altenpflege rasant. 1996 war etwa jeder zehnte Mensch über 65 Jahre alt; bis in die 2050er Jahre wird dieser Anteil voraussichtlich jeder vierte sein. Dieser demografische Wandel, kombiniert mit der zunehmenden Komplexität der Patientenbedürfnisse, übt einen immensen Druck auf Krankenhäuser, Allgemeinmediziner und Pflegeeinrichtungen aus. Der Bericht weist auch auf anhaltende Ungleichheiten beim Zugang zu Altenpflege hin.
Diese Unterschiede bestehen nach wie vor trotz der Bemühungen, die Gerechtigkeit zu verbessern, so die Ergebnisse. Darüber hinaus steht die Belegschaft in der Altersversorgung vor anhaltenden Herausforderungen, wobei die Mitarbeiterzahlen und die Fähigkeiten nicht mit den steigenden Anforderungen an sowohl In-Home- als auch Wohndienstleistungen Schritt halten können. Finanzielle Einschränkungen haben diese Probleme verschärft.
Um diesen Bedenken zu begegnen, bewertete die Beratungsgruppe drei mögliche Wege: Nichts zu tun, die Finanzierung allein zu erhöhen oder eine Strukturreform durchzuführen.
Der stellvertretende Gesundheitsminister Casey Costello erkannte die Bedeutung der Bewältigung dieser Herausforderungen an und stellte fest, dass politische Faktoren eine Rolle bei der Gestaltung politischer Entscheidungen spielen. Sie erklärte, dass die Regierung die Beratungsgruppe beauftragt hatte, Reformoptionen zu erforschen und die Notwendigkeit einer langfristigen Planung und breit angelegter Unterstützung zu betonen.
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