Das Ministerium für Straßenverkehr und Autobahnen der Union hat die Fahrgesellschaften angewiesen, die Anweisungen in ihren Apps zu entfernen, die die Benutzer dazu ermutigen, Fahrer vor dem Abschluss einer Fahrt zu trinken. Diese am 13. August 2026 erlassene Richtlinie sieht vor, dass die Trinkgeldoptionen ausschließlich nach Abschluss der Fahrt verfügbar sind. Die Entscheidung steht im Einklang mit den Motorfahrzeugaggregator-Richtlinien von 2025, die ausdrücklich alle Praktiken verbieten, die Fahrgäste irreführen oder manipulieren könnten, um zusätzlich zu zahlen, um den Service zu beschleunigen oder ihr Erlebnis zu verbessern. Das Ministerium stellte klar, dass Funktionen wie Advance Tip oder Choose an Add-on vor dem Abschluss der Fahrt nicht erlaubt sind.
Diese Elemente, die oft in den Buchungsprozess eingebettet sind, deuten darauf hin, dass das Angebot eines Trinkgelds die Wahrscheinlichkeit erhöhen könnte, dass ein Fahrer eine Fahrt akzeptiert oder die Wartezeiten verkürzt. Das Ministerium betonte, dass solche Taktiken die Freiwilligkeit des Trinkgelds verzerren und möglicherweise gegen die Verbraucherschutzgesetze verstoßen könnten. Gemäß den Richtlinien muss das Trinkgeld vollständig optional bleiben und nur dem Fahrer zugute kommen, wobei Aggregatoren verboten sind, irgendeinen Teil des Trinkgelds zu behalten.
Berichte zeigten, dass einige Plattformen Messaging und Interface-Design verwendeten, um zu implizieren, dass ein Trinkgeld zu einer schnelleren Fahrtbestätigung oder einem verbesserten Service führen könnte. Zum Beispiel enthielten bestimmte Apps Hinweise, die vorschlugen, dass ein Trinkgeld dazu beitragen könnte, eine Fahrt schneller zu sichern oder die Chancen eines Fahrers zu verbessern, die Anfrage zu akzeptieren. Solche Praktiken, so das Ministerium, untergraben den fairen Wettbewerb und schufen einen unfairen Vorteil für Fahrer, die eher geneigt wären, Fahrten mit vorbezahlten Trinkgeldern zu akzeptieren.
Diese Option muss jedoch nach der Fahrt vorgelegt werden, um sicherzustellen, dass der Akt des Trinkgelds nicht an den ursprünglichen Buchungsprozess oder die Fahrtbestätigung gebunden ist. Die Regel sieht ferner vor, dass der gesamte Trinkgeldbetrag den Fahrer erreichen muss, ohne dass die Plattform Abzüge zulässt. Jeder Trinkgeldmechanismus, der als irreführend, manipulativ oder im Widerspruch zu Verbraucherrechten angesehen wird, ist strengstens verboten.
Diese Behörde hatte zuvor gefordert, die Tipp-Aufforderungen vor der Fahrt zu beenden und ähnliche Bedenken hinsichtlich Manipulationen und unlauteren Geschäftspraktiken zu äußern. Die aktuelle Richtlinie dient dazu, diese Prinzipien zu verstärken und sicherzustellen, dass Fahrgeschäftsplattformen sich an transparente und gerechte Standards halten. Alle großen Fahrgeschäftsaggregatoren, einschließlich Uber, Ola und Rapido, wurden angewiesen, ihre Apps zu überprüfen und nicht konforme Funktionen zu entfernen. Das Ministerium forderte diese Unternehmen auf, die notwendigen Anpassungen umgehend vorzunehmen, um die Einhaltung der aktualisierten Richtlinien zu gewährleisten.
Die Richtlinie betont auch, dass die Aggregatoren die Verantwortung haben, Transparenz und Fairness in ihren Operationen zu gewährleisten und die Interessen von Fahrgästen und Fahrern zu wahren.
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