Klaus Schmidt, der deutsche Archäologe, dessen bahnbrechende Forschung an Göbeklitepe in der südöstlichen Türkei das Verständnis der frühen menschlichen Zivilisation umgestaltete, wird am 12. Todestag geehrt.
Das Interesse verstärkte sich 1986 als ein Bauer eine geschnitzte Steinstatue entdeckte, während er Land in der Nähe des Gebiets bearbeitete. Diese Entdeckung löste weitere Untersuchungen der alten Vergangenheit der Region aus. Schmidts Beteiligung an Göbeklitepe begann 1994, als er die Stätte besuchte und teilweise freiliegende Steinpfeiler aus der Neolithik identifizierte. Diese Beobachtung bildete die Grundlage für eines der transformativsten archäologischen Projekte des späten 20. Jahrhunderts.
Im Jahr 2007 wurde er offiziell zum Ausgrabungsdirektor ernannt, was einen Wendepunkt in der Entwicklung des Projekts darstellt. Im Laufe der Jahre machten Schmidt und sein Team bemerkenswerte Entdeckungen, darunter hoch aufragende T-förmige Kalksteinpfeiler mit einer Höhe von 3 bis 6 Metern und einem Gewicht von bis zu 60 Tonnen.
Diese Artefakte lieferten überzeugende Beweise dafür, dass neolithische Gemeinschaften fortgeschrittene organisatorische Fähigkeiten und kulturelle Komplexität besaßen, was frühere Annahmen in Frage stellte, dass solche Fähigkeiten erst nach dem Aufkommen der Landwirtschaft entstanden sind. Die Bedeutung dieser Funde erstreckte sich weit über die akademischen Kreise hinaus.
Diese Anerkennung erfolgte nur vier Jahre nach Schmidts Tod und erfüllte einen seiner lebenslangen Bestrebungen und festigte den Platz des Ortes in den Annalen der Menschheitsgeschichte. Schmidt starb unerwartet am 20. Juli 2014 aufgrund eines Herzinfarkts während eines Urlaubs in Deutschland. Er war 61 Jahre alt und wurde fünf Tage später in Diebach, einer kleinen Stadt im Bundesstaat Hessen, zur Ruhe gebracht. Sein Tod markierte das Ende einer Ära für die türkische und internationale Archäologie, da seine Beiträge zur Erforschung prähistorischer Gesellschaften beispiellos waren. Mehmet Kamil Türkmen, Leiter der Tourismusentwicklungsvereinigung Şanlıfaur, reflektierte über den nachhaltigen Einfluss von Schmidt auf die Stadt.
"Er brachte außergewöhnliche Entdeckungen in unsere Stadt", erklärte Türkmen. "Ich habe ihn nie ohne sein traditionelles Kopftuch gesehen. Für mich war er mehr ein Einheimischer von Şanlıurfa als viele Menschen, die hier geboren wurden". Türkmen beschrieb, wie Schmidt selbst in der erdrückenden Sommerhitze beschäftigt blieb und Besucher von einer kleinen Hütte am Eingang der Ausgrabungsstätte mit seinem treuen Hund an seiner Seite begrüßte.
1 Berichte
Daily SabahParteinahMitteFaktentreue 85Objektivität 80vor 3 Tagen In Erinnerung an Schmidt, der Göbeklitepe der Welt vorstellteKlaus Schmidt, ein deutscher Archäologe-Professor, wird am 12. Todestag für seine bahnbrechende Arbeit an Göbeklitepe, einer antiken Stätte in der Türkei, gefeiert. In den 1960er Jahren entdeckt und ab 1994 von Schmidt weiter erforscht, gilt Göbeklitepe als die älteste bekannte monumentale Ritualstätte der Welt, die ungefähr 12.000 Jahre alt ist. Seine Forschung stellte bestehende Theorien über frühe menschliche Gesellschaften in Frage und zeigte, dass komplexe soziale Organisation und großangelegte Konstruktionen vor dem Aufkommen der Landwirtschaft stattfanden. Die Stätte erlangte weltweite Anerkennung und wurde 2018 zur UNESCO-Weltkulturerbe-Liste hinzugefügt, was eines von Schmidts lebenslangen Zielen war. Schmidt starb 2014 und wird für sein Engagement für Archäologie und seine tiefe Verbindung zu Şanlıurfa in Erinnerung bleiben.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert einen ausgewogenen Bericht über Schmidts Beiträge zur Archäologie ohne offensichtliche ideologische Neigung.Während er seine Leistungen und sein Vermächtnis hervorhebt, wird die Erzählung nicht durch eine spezifische politische Linse dargestellt.
Warum Faktentreue (85): The article provides a generally accurate account of Klaus Schmidt's contributions to the discovery and study of Göbeklitepe. It references key historical events such as the 1963 surface survey, the 1986 farmer discovery, and Schmidt's pivotal role starting in 1994. The description of findings like
Warum Objektivität (80): The tone is respectful and informative, focusing on Schmidt's legacy and the significance of Göbeklitepe. There is no overt bias or emotional language, though the phrasing 'transformed understanding of the origins of human civilization' suggests a somewhat celebratory view of Schmidt's impact. The a
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