Forscher der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC), Teil der Weltgesundheitsorganisation (WHO), mit Sitz in Lyon, haben eine neue, mit dem Tabak verbundene genetische Signatur identifiziert, die mit verschiedenen Krebsarten in Verbindung gebracht wird. Die krebserregenden Substanzen im Zigarettenrauch hinterlassen charakteristische Spuren im Genom von Zellen, die in verschiedenen Arten von Tumoren gefunden werden können, einschließlich Geweben, die nicht direkt dem Rauch ausgesetzt sind. Diese Substanzen, wie z. B. polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAHs), die in Teer vorhanden sind, verursachen spezifische DNA-Mutationen, die systematisch untersucht wurden. 2016 wurden diese Mutationen bei Lungen- und Kehlkopfkrebs sowie in geringerem Maße bei Leberkrebs durch eine Studie nachgewiesen, in der die Genome von über 3.000 Personen verglichen wurden, die geraucht oder nicht geraucht haben.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel behandelt die wissenschaftliche Forschung über die gesundheitlichen Auswirkungen von Tabak, wobei der Schwerpunkt auf genetischen Markern bei Krebspatienten liegt.





