On the third day of protests in Kyiv, demonstrators gathered in multiple cities across Ukraine to demand the reinstatement of former Defense Minister Mykhajlo Fedorow, whom President Volodymyr Selenskyj recently removed from office. The demonstrations, marked by slogans written on brown cardboard signs, were concentrated around the presidential administration in Kyiv, echoing similar gatherings from earlier this year. The protesters argue that Selenskyj’s decision to replace Fedorow threatens the strategic direction of Ukraine’s defense policy against Russia. This move has sparked widespread public discontent, with many fearing that the change could undermine the progress made under Fedorow’s tenure. The controversy surrounding Fedorow’s removal stems from a longstanding conflict with the chief of staff of the Armed Forces, Oleksandr Syrskyj. According to reports, Fedorow, who became defense minister in January 2026, had taken bold steps to modernize Ukraine’s military capabilities, including blocking Russian access to Starlink satellite internet and significantly improving drone warfare. His reforms, however, led to tensions with Syrskyj, whose authority over military operations was perceived as being challenged. Fedorow claimed that Syrskyj had issued an ultimatum, forcing his resignation rather than addressing the underlying issues of military coordination and strategy. Selenskyj, who has previously shown resilience in maintaining control despite public pressure, chose to retain Syrskyj and remove Fedorow. This decision has been widely criticized as a misstep, particularly given Fedorow’s popularity among military personnel and civilians alike. His tenure saw measurable improvements in Ukraine’s ability to conduct effective counter-drone operations and manage supply chains, which were previously plagued by inefficiencies. Analysts suggest that Selenskyj’s choice may reflect a broader shift toward more traditional military command structures, potentially sidelining the innovative approaches that Fedorow championed. Meanwhile, the situation on the front lines has remained volatile. On the Crimean Peninsula, which was annexed by Russia in 2014, two civilians were killed in an attack attributed to Ukrainian drones. The incident, reported by the Russian-appointed regional administrator Sergei Aksonov, occurred in the northern part of the peninsula. While independent verification of these claims is difficult, the attack highlights the ongoing escalation of hostilities in the region, even as diplomatic efforts remain stalled. Back in Kyiv, the political landscape is shifting rapidly. Following a government reshuffle, Selenskyj has proposed Ihor Klymenko, the current interior minister, as the new head of the National Security and Defense Council. This appointment replaces Rustem Umjerov, who had previously led Ukraine’s delegation in peace talks with the U.S. However, these negotiations have been suspended, and there is no indication yet of Umjerov’s future role. The new cabinet, which includes several existing ministers except for the defense and foreign affairs portfolios, is expected to take effect once the parliamentary session resumes in late August. In addition to the internal restructuring, Selenskyj has named Yevhenii Chmara, the head of the Security Service of Ukraine (SBU), as the interim defense minister. Chmara, known for his work in intelligence and counterintelligence, will assume the role until a permanent replacement is appointed. His predecessor, Fedorow, had been instrumental in strengthening Ukraine’s cyber defenses and improving logistics, and his absence has left a void in the ministry’s operational capacity. International responses to the developments have varied. Germany’s Ministry of Defense stated that the appointment of Chmara would not alter the level of cooperation between Berlin and Kyiv. A spokesperson emphasized that the support for Ukraine would continue as planned, underscoring the stability of bilateral relations despite the domestic upheaval. Meanwhile, the United Kingdom announced a financial commitment of €300 million to assist Ukraine in acquiring 16 Gripen fighter jets from Sweden, signaling continued Western backing for Kyiv’s defense capabilities. As the protests persist, the challenge for Selenskyj lies in balancing the demands of the public with the need for strategic continuity. The recent unrest underscores the growing influence of civil society in shaping national policy, especially in times of crisis. Whether this momentum translates into lasting political change remains uncertain, but one thing is clear: the path forward for Ukraine will require careful navigation of both internal divisions and external pressures.
7 Berichte
Frankfurter Allgemeine (FAZ)Unabhängig🔒Mittevor 3 Std. Liveblog Ukrainekrieg: Dritter Tag: Proteste gegen Personalpolitik von SelenskyjDie Demonstrationen gegen die Personalpolitik von Präsident Volodymyr Zelenskyj dauern in Kiew und anderen ukrainischen Städten an ihrem dritten Tag an. Die Demonstranten fordern die Wiedereinstellung des ehemaligen Verteidigungsministers Mykhailo Fedorov und die Entlassung des Armeechefs Oleksandr Syrskyi. Die Proteste unterstreichen die Spannungen zwischen Fedorov, der vor kurzem nach einem langwierigen Konflikt mit Syrskyi aus seinem Posten entfernt wurde, und der Entscheidung des Präsidenten, Syrskyi zu behalten. Inzwischen berichten die russischen Behörden von mindestens zwei Toten auf der Krim-Halbinsel nach einem ukrainischen Drohnenangriff, obwohl eine unabhängige Überprüfung nicht möglich ist. Das deutsche Verteidigungsministerium erklärt, dass die Ernennung des Interims-Verteidigungsministers Jevgeni Chmara seine Unterstützung für die Ukraine nicht verändern wird und betont die weitere Zusammenarbeit. Darüber hinaus hat Präsident Zelenskyj den ehemaligen Innenminister Ihor Kmenko als neuen Leiter des Nationalen Verteidigungs- und Sicherheitsrats vorgeschlagen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert einen ausgewogenen Bericht über die politische Situation in der Ukraine, einschließlich der Proteste im Inland und der internationalen Reaktionen.
Frankfurter Allgemeine (FAZ)Unabhängig🔒Progressivgestern minister abgesetzt: Hat Selenskyj sein Gespür verloren?Der Artikel behandelt die jüngsten Proteste in Kiew, bei denen die Demonstranten besorgt sind über die Entscheidung von Präsident Volodymyr Zelenskyy, den Verteidigungsminister zu ersetzen. Die Proteste zielen darauf ab, die Strategie der Regierung gegen Russland in Frage zu stellen, wobei die Demonstranten diesen Schritt mit breiteren Bedenken über den langfristigen Verteidigungsansatz des Landes in Verbindung bringen. Mykhailo Fedorov, der ehemalige Verteidigungsminister, war während des schlimmsten Winters des Krieges für seine radikalen Reformen und seine Wirksamkeit bekannt, aber seine Entlassung hat Fragen über die Fähigkeit von Zelenskyy zur Bewertung der öffentlichen Meinung aufgeworfen.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel formuliert die Entlassung des Verteidigungsministers als ein mögliches Zeichen dafür, dass Zelenskyy den Kontakt zur öffentlichen Stimmung verliert, was mit einer kritischen Sichtweise auf die Exekutive übereinstimmt.
Frankfurter Allgemeine (FAZ)Unabhängig🔒Progressivgestern minister abgesetzt: Hat Selenskyj sein Gespür verloren?Der Artikel behandelt die jüngsten Proteste in Kiew, bei denen die Demonstranten besorgt sind über die Entscheidung von Präsident Volodymyr Zelenskyy, den Verteidigungsminister zu ersetzen. Die Proteste zielen darauf ab, die Strategie der Regierung gegen Russland in Frage zu stellen, wobei die Demonstranten diesen Schritt mit breiteren Bedenken über den langfristigen Verteidigungsansatz des Landes in Verbindung bringen. Mykhailo Fedorov, der ehemalige Verteidigungsminister, war während des schlimmsten Winters des Krieges für seine radikalen Reformen und seine Wirksamkeit bekannt, aber seine Entlassung hat Fragen zur Fähigkeit von Zelenskyy aufgeworfen, die öffentliche Meinung zu beurteilen. Der Artikel stellt fest, dass der Austausch eines einzigen Ministers nicht unbedingt bedeutet, dass das Land den Krieg verlieren wird, aber es gibt Befürchtungen, dass Zelensky erneut versuchen könnte, die Rechtsstaatlichkeit zu untergraben, was möglicherweise dazu führen könnte, dass häufigere Proteste als bloße Oppositionsanzeigen entlassen werden.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): In dem Artikel wird die Entlassung des Verteidigungsministers als potenzielle Bedrohung für die strategische Ausrichtung der Ukraine dargestellt und darauf hingewiesen, dass Selenskyj möglicherweise den Kontakt zur öffentlichen Stimmung verloren hat.
taz – die tageszeitungUnabhängigProgressivgestern Regierungsumbildung in der Ukraine: Schmutzige Wäsche waschen in KyjiwDer Artikel berichtet über Proteste in der Ukraine nach der Entlassung des Verteidigungsministers Michailo Fedorov durch Präsident Wladimir Selenski. Demonstranten in Städten wie Kiew, Iwano-Frankiwsk, Odessa, Dnipro und Lwiw fordern die Wiedereinstellung von Fedorov und bezeichnen seine Entlassung als ungerecht und ein Verbrechen. Die Proteste unterstreichen die Unzufriedenheit mit der Entscheidung von Selenski, die nur wenige Monate nach der Ernennung von Fedorov erfolgte. Beobachter stellen fest, dass Fedorov trotz seiner kurzen Amtszeit erheblich zur Widerstandsfähigkeit des ukrainischen Militärs durch Initiativen wie die Ausweitung der Drohnenkriegsführung, die Blockierung des russischen Zugangs zu Starlink-Satelliten und die Förderung der digitalen Transformation innerhalb der Regierung beigetragen hat. Der Artikel sieht die Entlassung als Teil einer breiteren Regierungsumwälzung dar, einschließlich des angekündigten Rücktritts von Premierminister Julia Tymosko, die zu einer kompletten Kabinettswende führen könnte.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel betont die öffentliche Gegenreaktion auf die Entscheidung Zelenskyjs, Fedorov zu entlassen, und beschreibt sie als politisch motiviert und ungerecht.
Tagesschau (ARD)Staatlich / öffentlichMittegestern Proteste in der Ukraine gegen Entlassung von Verteidigungsminister FedorowDer Artikel berichtet über die Proteste in der Ukraine gegen die Entlassung des Verteidigungsministers Oleksij Reznikov. Die Demonstrationen spiegeln die starke Opposition gegen seine Entlassung aus dem Amt wider, was auf eine erhebliche öffentliche Unzufriedenheit mit der Entscheidung hinweist. Die Proteste unterstreichen die politischen Spannungen rund um Führungswechsel im ukrainischen Militärsektor. Während der Artikel grundlegende Informationen über das Ereignis liefert, erläutert er nicht die Gründe für die Entlassung oder die weiteren Auswirkungen auf die Verteidigungsstrategie der Ukraine.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt das Ereignis neutral dar und konzentriert sich ausschließlich auf das Auftreten der Proteste und die Entlassung des Ministers, ohne eine klare ideologische Haltung einzunehmen.
Der SpiegelUnabhängigMittegestern Ukraine: Die Entlassung des Verteidigungsministers stellt Selenskyj vor ProblemeDer Artikel behandelt den Rücktritt des populären Verteidigungsministers der Ukraine, der Präsident Wladimir Selenskij vor Herausforderungen gestellt hat. Der Rücktritt des Ministers hat zu Protesten geführt, die auf Unzufriedenheit in der Öffentlichkeit und möglicherweise in der Regierung hindeuten. Diese Entwicklung könnte sich auf die militärische Strategie der Ukraine und die interne Stabilität inmitten des anhaltenden Konflikts mit Russland auswirken.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt das Ereignis sachlich dar und stellt den Rücktritt und seine Auswirkungen fest, ohne offen eine Seite zu begünstigen.
Deutsche Welle (English)Staatlich / öffentlichMittegestern Die ukrainischen Abgeordneten bestätigen Koretskyi als neuen Premierminister inmitten von ProtestenPräsident Volodymyr Zelenskyj ernannte Jevgenij Khmara, den amtierenden Leiter des ukrainischen Sicherheitsdienstes (SBU), zum amtierenden Verteidigungsminister und bat um die Zustimmung des Parlaments. Diese Entscheidung folgte auf weitverbreitete Proteste der Ukrainer gegen die Entfernung des ehemaligen Verteidigungsministers Michailo Fedorow. Inzwischen führten die Ukraine und Russland einen weiteren Austausch von Kriegskörpern durch, wobei die Ukraine 501 Leichen erhielt und Russland 31 Leichen. Seit Anfang 2025 hat die Ukraine fast 21.000 Leichen repatriiert, was deutlich mehr ist als die Rückkehr von über 600 Leichen durch Russland. Darüber hinaus versprach das Vereinigte Königreich 300 Millionen Euro, um die Ukraine beim Kauf von 16 schwedisch hergestellten Gripen-Kampfflugzeugen zu unterstützen, als Teil eines größeren 2,5 Milliarden Dollar teuren Deals mit Saab.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert mehrere politische Entwicklungen, ohne offen eine Seite zu begünstigen. Er berichtet über die Ernennung eines neuen Verteidigungsministers durch Zelenskyj inmitten von Protesten, den Leichenaustausch zwischen der Ukraine und Russland und die internationale militärische Hilfe.
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