Der österreichische Ärzteverband ÖGAM kritisiert die Aufmerksamkeit der Regierung auf die Erweiterung der Primärversorgungszentren (PVEs) als Teil der Partnerschaft zur Gesundheitsreform. Sie erkennen zwar die politische Absicht an, die Primärversorgung zu stärken, argumentieren jedoch, dass die alleinige Abhängigkeit von PVEs unzureichend ist und die ländlichen Gebiete nicht angemessen angeht. Sie betonen, dass die Erweiterung der Primärversorgung sich weitgehend auf zentralisierte Zentren konzentriert und andere Modelle wie Einzelpraktiken und Netzwerke vernachlässigt.
Tendenz-Einschätzung (Links): Der Artikel formuliert die Kritik an der Regierungsorientierung auf PVEs als notwendige Korrektur in Richtung inklusiverer und effektiverer Primärversorgungsmodelle. Er betont die Besorgnis über die Benachteiligung im ländlichen Raum und schlägt alternative Ansätze vor, die von medizinischen Fachleuten bevorzugt werden und sich mit progressiven oder linken

