Der Schiffsverkehr durch die Bab-el-Mandeb-Straße ging am Sonntag (26. Juli) nach Angriffen der jemenitischen Houthi-Rebellen auf saudi-arabische Öl-Einrichtungen entlang der Küste des Roten Meeres laut Versanddaten von Kpler deutlich zurück. Die Anzahl der Schiffe, die durch die Straße fuhren, sank auf den niedrigsten Stand seit Monaten, mit nur elf registrierten Rohstoffschiffen. Diese Störung kommt inmitten der anhaltenden Spannungen zwischen der Houthi-Gruppe und Saudi-Arabien, die darauf abzielen, die saudischen Öl-Exporte zu blockieren und den US-Iran-Konflikt zu eskalieren. Die Verlangsamung der Schifffahrt führte zu erhöhten Rohölpreisen im Nahen Osten, in Europa und Afrika. In der Zwischenzeit blieb der Verkehr durch die Straße von Hormuz am Wochenende trotz einer Pause der Feindseligkeiten zwischen den USA und dem Iran niedrig.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert faktische Daten über Schiffsverkehrsstörungen, die durch Houthi-Angriffe verursacht wurden, ohne offen eine politische Seite zu bevorzugen.



