In Argentinien wechseln viele Arbeitnehmer aufgrund der steigenden Arbeitslosigkeit von der formellen Beschäftigung in die Selbständigkeit oder die informelle Arbeit, was jedoch erhebliche Kosten für ihr Einkommen mit sich bringt. Laut einem Bericht des Beratungsunternehmens C-P verloren diejenigen, die in die Selbständigkeit übergingen, fast 27,8% ihres realen Gehalts, während diejenigen, die in informelle Arbeitsplätze eintraten, 13,9% verloren. Die Studie hebt hervor, dass das Wachstum der informellen Beschäftigung zu einer "Zuflucht" für Arbeitnehmer geworden ist, die mit Arbeitsplatzverlusten im formellen Sektor konfrontiert sind, was dazu beiträgt, die Gesamtarbeitslosenquote zu stabilisieren, aber die Einkommensungleichheit zu vertiefen und die Kaufkraft der Haushalte zu reduzieren. Der Bericht stellt fest, dass die informelle Beschäftigung seit 2024 auf 44,2% der Gesamtbeschäftigung gestiegen ist, was sowohl durch die Zerstörung von Arbeitsplätzen in der formalen Wirtschaft als auch durch die Schaffung von Chancen für Menschen mit niedrigem Einkommen bedingt ist. In der Zwischenzeit waren diejenigen, die im formellen Sektor verblieben waren die einzige Gruppe, die ihre realen Arbeitsplätze während des untersuchten Zeitraums beibehalten oder verbessern konnte.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert statistische Ergebnisse einer externen Beratungsfirma (C-P) und bezieht sich auf wirtschaftliche Trends, ohne offen eine politische Seite zu bevorzugen.






