Die jüngsten Regenfälle haben die Ausbreitung der Waldbrände im Südwesten Montanas vorübergehend verlangsamt, aber steigende Temperaturen und trockene Bedingungen bedrohen erneut die Fortschritte der Feuerwehrleute. Bis Mittwoch vormittags Mountain Time hatte das Sand Creek-Feuer, das sich südöstlich von Wisdom befindet, seine Eindämmungsrate von 2 Prozent auf 7 Prozent erhöht. In der Nähe des Feuers von Bobcat Lakes stieg die Eindämmungsrate von 19 Prozent auf 40 Prozent. In der Zwischenzeit blieb das Elchfeuer in der Nähe von Philipsburg bei 6 Prozent Eindämmung. Zusammen haben diese drei Brände fast 47.000 Hektar verbrannt, was 63 Prozent aller Waldbrände entspricht, die in Montana während der gesamten Feuersaison 2026 bisher aufgetreten sind.
Die Brandbekämpfungsbemühungen erfordern eine beträchtliche Anzahl von Personal und Ressourcen. Insgesamt 843 Feuerwehrleute, darunter 53 Motoren, 10 Besatzungen und 11 Bulldozer, sind derzeit in den betroffenen Gebieten eingesetzt. Diese Zahlen spiegeln das Ausmaß der Herausforderung wider, mit der sich Notfallkräfte konfrontiert sehen, die sich mit mehreren gleichzeitigen Bränden befassen.
Laut Jenn Kitsmiller, leitender Meteorologe des Nationalen Wetterdienstes in Missoula, lagen die Temperaturen in diesem Monat im Durchschnitt 3 bis 6 Grad über dem Normalwert. Diese extreme Hitze verschlimmerte die für die Region typischen trockenen Bedingungen, was zu einem schnellen Austrocknen der Vegetation führte. Mehrere Gewitterrunden verschärften die Gefahr, indem sie Blitze produzierten, die neue Brände auslösen konnten.
Das Feuer durchbrannte das Maverick Mountain Ski Area und bedrohte die nahe gelegenen Elkhorn Hot Springs, bevor die Regenfälle Mitte August dazu beitrugen, den Vormarsch zu verlangsamen. Obwohl der Regen es den Feuerwehrleuten ermöglichte, ihre Eindämmungslinien zu verstärken, hatte das Feuer dem Skigebiet bereits erhebliche Schäden zugefügt.
Erik Borge, Eigentümer und Betreiber von Maverick Mountain, bestätigte über eine Erklärung in den sozialen Medien, dass die Grundstrukturen des Skigebiets und die Snowcat-Fahrzeuge verschont blieben, aber der einzige Sessellift erlitt erhebliche Schäden und wird wahrscheinlich für die kommende Skisaison inoperabel bleiben.
Er betonte, wie wichtig es ist, sowohl unmittelbare als auch langfristige Strategien zu entwickeln, um die zunehmende Bedrohung durch Waldbrände in der Region zu bewältigen.
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