Nach Angaben der japanischen Meteorologischen Agentur wurde am Dienstag eine Tsunami-Warnung ausgerufen, die später aufgehoben wurde. Das Beben ereignete sich in der Präfektur Kumamoto auf der Insel Kyushu um 16:27 Uhr Ortszeit und verursachte weit verbreitete Schäden und Störungen. Erste Berichte deuten darauf hin, dass die seismische Aktivität Brände, Strukturschäden und Stromausfälle verursachte, die Zehntausende von Haushalten betroffen haben. Die japanische Meteorologische Agentur gab kurz nach dem Beben eine Tsunami-Warnung heraus, wobei die Wellen möglicherweise bis zu einem Meter hoch waren. Die Warnung wurde jedoch etwa zwei Stunden später nach einer Neubewertung der Situation aufgehoben.
Trotzdem bestätigte die Agentur, dass der anfängliche Schock stark genug war, um Bewohner und Behörden gleichermaßen zu beunruhigen. 1. Nach der Katastrophe berichteten die Rettungsdienste über mehrere Vorfälle, darunter eingestürzte Gebäude, beschädigte Infrastruktur und mehrere Brände. Mindestens 50 Personen wurden zur Behandlung in Krankenhäuser gebracht, einige benötigten ernsthafte Pflege. Lokale Medien verbreiteten Aufnahmen, die beschädigte Brücken, gerissene Straßen und teilweise eingestürzte Strukturen zeigten.
Die japanische Regierung aktivierte Notfallprotokolle und entsandte Ressourcen, um den Schaden zu bewerten und den betroffenen Gemeinden zu helfen. Premierminister Sanae Takaichi erklärte, dass Beamte Berichte über Verletzte, Stromausfälle und umfangreiche Sachschäden erhalten hatten. Sie betonte die Notwendigkeit einer sofortigen Bewertung des Ausmaßes der Katastrophe und forderte dringende Hilfsmaßnahmen.
In diesem Jahr tötete eine Reihe von Erdbeben 278 Menschen und hinterließ zahlreiche Gebäude schwer beschädigt. Das aktuelle Ereignis hat bei Einheimischen, die sich an das Trauma vergangener Katastrophen erinnern, Ängste ausgelöst. Japan, das am Pazifischen Feuerring liegt, erlebt aufgrund seiner Lage an der Kreuzung von vier großen tektonischen Platten häufige seismische Aktivitäten.
Die Kyushu Electric Power Company bestätigte, dass drei Kernreaktoren in der Region weiterhin normal funktionierten, obwohl das Unternehmen feststellte, dass es keine Anomalien in ihrem Betrieb gab.
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