Zwölf Menschen starben und mindestens zehn wurden verletzt, nachdem ein Bus auf einer Autobahn im Osten Ungarns am frühen Sonntagmorgen umgestürzt war. Der Vorfall ereignete sich nach Angaben der örtlichen Polizei in der Nähe der Stadt Mezőkeresztes, etwa 140 Kilometer östlich von Budapest.
Laut Polizeiberichten fuhr das Fahrzeug von der Straße ab und stürzte in einen Graben. Der Fahrer, der festgenommen wurde, soll nach ersten Ermittlungen am Steuer eingeschlafen sein. Der Bus beförderte 57 Passagiere und zwei Fahrer, die alle polnische Staatsbürger waren, wie das polnische Außenministerium bestätigte. Ein Sprecher des Ministeriums, Maciej Wewior, erklärte, dass Beweise darauf hindeuten, dass die Gruppe tatsächlich von ihrer Pilgerreise nach Medjugorje zurückkehrte.
Die Rettungsdienste kamen schnell vor Ort und begannen, die Passagiere durch die zerbrochenen Fenster des roten Busses zu retten, der auf der Seite im Graben lag. Mehrere Personen waren unter dem Wrack gefangen, was umfangreiche Anstrengungen erforderte, um sie zu befreien. Das Ausmaß der Schäden am Bus war offensichtlich aus den von Medien veröffentlichten Fotos, die zerbrochene Fenster, verstreute persönliche Gegenstände und über die Straße verstreutes Gepäck zeigten. Die Feuerwehrleute arbeiteten unter schwierigen Bedingungen, um die Überlebenden zu retten, während die Sanitäter die Verletzten versorgten.
Der Bus war von Serbien abgereist und durch die Grenzstadt Ruma nach Ungarn eingetroffen, wobei er einer Route folgte, die häufig von Pilgern genutzt wird, die nach Medjugorje fahren.
Die ungarische Regierung hat ihr Beileid ausgesprochen und zugesagt, mit polnischen Beamten zusammenzuarbeiten, um eine gründliche Untersuchung zu gewährleisten. Nach dem Unfall arbeiteten die Rettungskräfte den ganzen Tag über am Tatort, räumten die Trümmer weg und transportierten die Verletzten in nahe gelegene Krankenhäuser. Der Zustand einiger der Verletzten bleibt kritisch, medizinische Teams leisten laufende Behandlung.
Der Vorfall hat die Aufmerksamkeit nationaler und internationaler Medien auf sich gezogen und die mit Langstreckenreisen verbundenen Risiken und die Notwendigkeit verbesserter Sicherheitsmaßnahmen auf Autobahnen hervorgehoben.
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