Das erste Collegiate Court of the Thirty Circuit bestätigte ein Urteil, das das mexikanische Nationale Verteidigungssecretariat (SEDENA, jetzt bekannt als Defensa) verpflichtet, öffentliche Versionen von Verträgen im Zusammenhang mit der Spyware Pegasus zu deklassifizieren und offenzulegen. Diese Entscheidung folgt auf einen vierjährigen Rechtsstreit des Digital Rights Defense Network (R3D), der die mexikanische Regierung in Frage stellte, die Vereinbarungen, die 2018 und 2019 mit Antsua S.A. de C.V. unterzeichnet wurden, nicht freizugeben. Das Gericht wies die Behauptung von SEDENA zurück, dass Transparenz unmöglich sei, und erklärte, dass die Agentur die Frist für die Einreichung dieser Verträge überschritten und somit gegen die Anordnung des National Institute of Transparency verstoßen habe. R3D betonte, dass dieses Urteil eine historische Schuld darstelle, da die Nutzung von Pegasus auf frühere Regierungen zurückgeht. Aktivist José Flores argumentierte, dass die Entscheidung eine Gelegenheit für die Bundesregierung darstelle, die Transparenzmaßnahmen zu erweitern, indem sie sich mit dem vorgeschlagenen Dekret von Präsidentin Claudia Shebaum auf erhöhte Offenheit ausrichtete.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel formuliert das Problem als eine Frage der Transparenz und Rechenschaftspflicht und betont den historischen Missbrauch der Überwachungstechnologie durch die Regierung und die Notwendigkeit einer öffentlichen Aufsicht.






