Veer Chotrani, ein 24-jähriger Squash-Spieler aus Neu-Delhi, hat fast zwei Jahrzehnte in den Sport eingetaucht. Seine Reise begann auf einem Squash-Court, wo sein Vater, Manish Chotrani, einst Indien als Nationalmeister vertrat. Im Alter von vier Jahren erhielt Veer formelles Coaching, und im Alter von sechs und sieben Jahren nahm er an Turnieren teil. Im Laufe der Jahre sammelte er mehrere Auszeichnungen, darunter mehrere asiatische Junior-Titel und eine Zeit als Indiens Junior Nr. 1 in verschiedenen Altersgruppen.
Heute ist Chotrani auf Platz 38 in der Welt, in einer Gruppe von vier indischen männlichen Spielern, Abhay Singh (24. Platz), Ramit Tandon und Velavan Senthilkumar, die seit über einem Jahr gemeinsam ihre Positionen innerhalb der weltweit 60 besten Spieler behalten haben. Dieser Anstieg der indischen Squash-Leistung fällt mit einem erneuerten nationalen Interesse an dem Sport zusammen, der vor allem durch die Aufnahme von Squash in die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles angetrieben wird. Der olympische Status des Sports hat eine erhöhte Sichtbarkeit gebracht, insbesondere in Indien, wo das Publikum oft auf Champions in jeder Disziplin hinzieht.
Diese Dynamik wurde durch die historische Leistung der 18-jährigen Anahat Singh veranschaulicht, die die erste Inderin wurde, die die World Junior Squash Championship gewann. In der Kategorie der Mädchen besiegte sie Ägyptens Ruqayya Salem und beendete damit eine 16-jährige Strecke, in der kein Nicht-Ägypter den Titel beansprucht hatte. In der Zwischenzeit sicherten sich die Junior-Jungen Indiens eine Bronzemedaille. Diese Ergebnisse haben den indischen Squash in einem entscheidenden Moment positioniert, da junge Talente auf der globalen Bühne auftauchen. Chotranis persönliche Entwicklung bietet Einblick in die Art und Weise, wie moderne indische Athleten die sich entwickelnde Landschaft des Sports navigieren.
Nach Abschluss seiner Junior-Karriere absolvierte er eine höhere Ausbildung an der Cornell University, wo er Psychologie studierte, während er unter David Palmer, einem ehemaligen Welt-Nr. 1 und derzeitigen Trainer, trainierte. S. Collegiate Squash-Programme bieten laut Chotrani eine strenge Grundlage, die für den Erfolg im professionellen Wettbewerb unerlässlich ist. Dieser Weg wurde von mehreren der besten männlichen Spieler Indiens geteilt, darunter Abhay Singh, der die zweite Position in der Rangliste innehat.
Das Paar hat sich in den letzten Monaten dreimal gegenübergestellt und die Spiele 2-1 zugunsten von Chotrani aufgeteilt. Ihre Begegnungen erstrecken sich über große Turniere, darunter ein erstmaliges Treffen in New York, eine Niederlage gegen Abhay im JSW Open-Finale in Mumbai und ein Sieg für Chotrani bei den Weltmeisterschaften in Kairo. Trotz der Intensität dieser Spiele erkennt Chotrani den breiteren Kontext des Wettbewerbs an und stellt fest, dass Ramit Tandon und Velavan Senthilkumar gewaltige Herausforderer bleiben.
Trotz des Fortschritts bleibt Chotrani offen über die Herausforderungen, denen der indische Squash gegenübersteht. Während das Land über ausreichende Einrichtungen und Gerichte verfügt, betont er den Mangel an qualifizierten Trainern und Mentoren, die in der Lage sind, sowohl aktuelle als auch zukünftige Generationen von Spielern zu fördern.
Für Chotrani und seine Kollegen besteht die Herausforderung nicht nur in der Verbesserung der individuellen Leistung, sondern auch im Aufbau eines nachhaltigen Ökosystems, das langfristig Wachstum und Exzellenz aufrechterhalten kann.
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