Der Europarat, Europas höchstes Menschenrechtsgremium, hat Bedenken hinsichtlich der Integrität der FIFA-Weltmeisterschaft geäußert, unter Berufung auf Themen wie politische Einflussnahme und potenziellen Betrug. Das Gremium kritisierte den Umgang der FIFA mit einer disziplinarischen Suspendierung des US-Forwards Folarin Balogun, die unter dem Druck des ehemaligen Präsidenten Donald Trump stattfand. Der schweizer Politiker Alain Berset, der zuvor Führungsrollen bei der FIFA innehatte, hob hervor, wie politischer Einfluss das Turnier beeinflusst hat, insbesondere in Bezug auf den Sponsoring-Deal der FIFA mit einem Prognose-Marktunternehmen, das mit Glücksspielen verbunden ist. Der Europarat äußerte Zweifel an der Fairness der Weltmeisterschaft und stellte fest, dass der Sponsoring-Deal und die damit verbundenen Praktiken Möglichkeiten für Betrug schaffen. Trotz einer formellen Partnerschaft zwischen der FIFA und dem Europarat seit 2018 hat die Organisation diese Bedenken öffentlich ausgesprochen und ihr Engagement für Transparenz und Menschenrechte betont.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt die Handlungen der FIFA als durch politischen Druck beeinflusst und hebt Kritik von linken Persönlichkeiten wie Alain Berset hervor.





