Forscher des Fraunhofer ILT in Aachen haben ein ausgeklügeltes laseroptisches System entwickelt, das die präzise Manipulation von 2.000 Rydberg-Atomen in einem Quantencomputer ermöglicht, der an der Universität Stuttgart gebaut wird. Das System nutzt eine Reihe von 2.000 individuell steuerbaren Laserstrahlen, die als optische Pinzette fungieren, um die Atome mit submikrometrischer Genauigkeit in einer Vakuumkammer zu positionieren. Dieses Maß an Präzision ist entscheidend, um Wechselwirkungen zwischen benachbarten Atomen zu ermöglichen, die die Grundlage für Quantenlogikoperationen bilden, die als Zwei-Qubit-Logik-Tore bekannt sind. Rydberg-Atome, die aufgrund ihres erregten Zustands sehr empfindlich auf elektrische Felder reagieren, sind ideal für solche Quantenberechnungen. Das Forscherteam unter der Leitung von Dr. Florian Magert und Prof. Mein Tilman Pfau nutzt einen patentierten Fein-Qubit-Strukturansatz, der auf einer spezifischen "magik" der Wellenlänge des Lichts basiert, um die Stabilität und die Kontrolle des Quantensystems zu verbessern.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel befasst sich mit den Fortschritten in der Quantencomputing-Technologie, wobei er sich auf technische Entwicklungen mit Rydberg-Atomen und Lasersystemen konzentriert.




