Der Artikel diskutiert den langsamen, aber stetigen Fortschritt der russischen Streitkräfte in der Donbas-Region der Ostukraine und hebt sowohl positive als auch negative Entwicklungen für Präsident Wladimir Putin hervor. Während Russland weiter voranschreitet, ist das Tempo zu langsam, um das gesamte Donbas-Gebiet innerhalb des nächsten Jahrzehnts zu erobern. Die letzten großen ukrainischen Städte, Kramatorsk und Slowiansk, bleiben unter ukrainischer Kontrolle, wobei Lugansk bereits weitgehend unter russischem Einfluss steht. Militäranalysten wie Markus Reisner und Franz-Stefan Gady bemerken, dass russische Fortschritte auf Abnutzungs-Taktiken beruhen, die die ukrainische Verteidigung durch anhaltenden Druck statt durch direkte Angriffe allmählich abnutzen. Sie betonen, dass die ukrainischen Streitkräfte fortschrittliche Drohnen und andere Technologie einsetzen, um ihre Positionen zu halten, während sich die russischen Bemühungen darauf konzentrieren, die Versorgungslinien zu schneiden, um den ukrainischen Widerstand zu schwächen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): In diesem Artikel wird eine ausgewogene Darstellung der militärischen Situation im Donbass vorgelegt, wobei sowohl aus russischer als auch aus ukrainischer Sicht analysiert wird, ohne offen eine der beiden Seiten zu begünstigen.





