In Pula hat die unabhängige Stadträtin Koviljka Aškić eine Kampagne gestartet, um das Mandat des Bürgermeisters Peđa Grbin zu widerrufen, indem sie ihn der autoritären Regierungsführung und der Priorisierung individueller Interessen gegenüber der Entwicklung der Stadt beschuldigt. Nach dem Ausscheiden einer anderen unabhängigen Politikerin, Lorena Boljunčić, die der Opposition beigetreten ist, behauptet Aškić, dass die Verwaltung von Grbin die Bedürfnisse der Bürger ignoriert und Entscheidungen hinter ihrem Rücken trifft. Sie kritisiert insbesondere die erzwungene Genehmigung von drei Stadtplanungsprojekten während der Tourismussaison, die nach ihrer Meinung das öffentliche Interesse untergräbt und Investoren begünstigt. Aškić hebt Fragen wie hohe Wohnkosten, unterversorgte Wohngebiete im Winter und mutmaßliche Geldwäsche im Zusammenhang mit Immobilienkäufen hervor.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt die Kontroverse um die Regierungsführung von Grbin als autoritären Machtmissbrauch und betont die Vernachlässigung und Begünstigung der Bürger gegenüber Investoren.





