Die indigenen Maya-Gemeinden in Yucatán, Mexiko, ergreifen rechtliche Schritte gegen Unternehmen, die Sand- und Kiesbruchwerke in der Nähe ihrer Häuser, archäologischen Stätten und Wasserquellen betreiben oder errichten wollen. Die Gruppen beschuldigen die Bundes- und Landesbehörden, ihre Landrechte nicht zu schützen, die Konsultation der Indigenen zu gewährleisten und die Umweltsicherheit zu gewährleisten. Sie kritisieren auch die Bundesjustiz dafür, dass sie den Bau fortsetzen lassen, während Rechtsstreitigkeiten gelöst werden. Unterstützt von der Organisation Utsil Kuxtal haben die Gemeinschaften Beschwerden bei Umweltbehörden, dem Nationalen Institut für Anthropologie und Geschichte (INAH) und Bundesgerichten eingereicht. Zu den jüngsten Schritten gehört eine Beschwerde gegen den Steinbruch CYPSSA-Peninsula und ein anderes unbenanntes Unternehmen, unter Berufung auf die Nähe zu besiedelten Gebieten und Kulturerbe.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt den Konflikt als einen Kampf zwischen indigenen Gemeinschaften und Konzerninteressen und betont den Mangel an Konsultation und Umweltschutz.




