Das Bezirksgericht Celje hat ein Urteil in dem ersten slowenischen Fall über Betrug im Zusammenhang mit Mitteln der Europäischen Union erlassen. Der Fall dreht sich um den Missbrauch von EU-Mitteln im Rahmen des Programms zur sozialen Aktivierung durch die Firma Griffin und die Organisation Socio Celje. Tanja Čajavec, ehemalige Direktorin von Griffin, wurde zu zwei Jahren Haft verurteilt, während Suzi Kvas, ehemalige Direktorin von Socio Celje, eine bedingte Haftstrafe von einem Jahr und zwei Monaten erhielt. Das Gericht ordnete Griffin an, 80.000 Euro Geldstrafe zu zahlen und 633.000 Euro an illegal erworbenen Mitteln zurückzugeben. So Celjecio wurde mit 40.000 Euro bestraft, kann aber die Zahlung vermeiden, wenn innerhalb von zwei Jahren keine ähnlichen Straftaten vorliegen. Der mutmaßliche Betrug beinhaltete die Fälschung von Informationen über die Qualifikationen der Mitarbeiter und die Forderung nach Ausgaben für Personen, die nicht an den Projekten teilgenommen haben.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel enthält eine sachliche Darstellung eines Rechtsstreits über die missbräuchliche Verwendung von EU-Mitteln und enthält Einzelheiten über die Anklagepunkte, die Urteile und die finanziellen Sanktionen.






