Ein chilenisches Gericht hat eine beispiellose Verurteilung nach dem Gesetz über verantwortungsvolles Haustierbesitz, lokal als "Ley Cholito" bekannt, gegen einen Mann erlassen, der eine Katze in der Öffentlichkeit angegriffen hat. Der Fall fand im Juni 2025 statt, als ein 21-jähriger Mann eine Katze namens Tyson mit dem Knie attackierte und sie wiederholt gegen den Boden schlug. Am 5. August 2026 verurteilte ihn das 8. Gericht der Garantien in Santiago zu 60 Tagen maximaler Haft, die unter Hausarrest abgesessen werden soll, zusammen mit einer Geldstrafe, die einem Drittel der Mindestmonatslohneinheit (UTM) entspricht. Darüber hinaus wurde dem Mann dauerhaft verboten, irgendeine Art von Tier zu besitzen.
Der Vorfall ereignete sich am 21. Juni 2025 und wurde von den Betreibern im San Cristóbal Tunnel aufgenommen. Sicherheitspersonal der Providencia-Gemeinde reagierte sofort, nahm den Angreifer fest, bis die Polizei eintraf, und aktivierte kommunale Tierschutzteams, um Tyson zu unterstützen. Das Büro des Tierschutzes der Stadt reichte eine Beschwerde ein, leitete eine formelle Anklage ein und unterstützte die Anklage durch Beweise, die die Schuld des Angeklagten neben der Metropolitan Oriental Prosecutor's Office bestätigten. Bürgermeister Jaime Bellolio betonte die Bedeutung dieses Urteils und nannte es einen historischen Präzedenzfall.
Er stellte fest, dass es das erste Mal ist, dass eine Gemeinde als Verwalter eines öffentlichen Raums einen Fall von Tierquälerei in der Öffentlichkeit erfolgreich vor Gericht bewiesen hat. Laut Bellolio zeigt das Ergebnis, dass Institutionen Gerechtigkeit erreichen können, wenn sie schnell, kollaborativ und entschlossen handeln. Bellolio hob insbesondere die Arbeit des Büros des Tierschutzes in der Gemeinde hervor, dessen Beweise entscheidend waren, um nicht nur die verhängten Strafen, sondern auch das lebenslange Verbot des Besitzes von Haustieren für die verurteilte Person zu gewährleisten.
"Jeder, der in der Lage ist, einem unschuldigen Tier so brutale Gewalt zuzufügen, hat gezeigt, dass er nicht in der Lage ist, sich um ein anderes Wesen zu kümmern", erklärte Bellolio. Er fügte hinzu, dass das Urteil eine klare Botschaft sendet: Tierschutz bedeutet, zu verhindern, dass sie erneut Personen ausgesetzt werden, die sich bereits als Gefahr erwiesen haben. Tyson erlitt während des Angriffs schwere Verletzungen an seiner Wirbelsäule und benötigte monatelang Behandlung bei der Union of Friends of Animals (UAA). Im April 2026 erhielt Tyson eine ärztliche Genehmigung, wurde als geeignet für die Adoption angesehen und lebt jetzt bei einer Familie.
Die Verurteilung spiegelt die wachsende Betonung des Tierschutzes in Chile und die Wirksamkeit der kommunalen Bemühungen bei der Durchsetzung von Gesetzen im Zusammenhang mit verantwortungsvollem Haustierbesitz wider. Es hebt auch die Rolle der Technologie, wie Überwachungskameras, bei der Identifizierung und Bekämpfung von Taten von Tierquälerei in öffentlichen Räumen hervor.
Der Fall wurde als Vorbild für die zukünftige Durchsetzung des Gesetzes über den verantwortungsvollen Haustierbesitz präsentiert und zeigt, wie die Gemeinden eine Schlüsselrolle bei der Wahrung der Tierrechte durch rechtliche Schritte spielen können.
★
Halte die Nachrichten ehrlich.
ObjectiveNews ist leserfinanziert und werbefrei – wir zeigen dir den Bias, statt ihn zu verstecken. Unterstütze unabhängigen Journalismus für 4 €/Monat.
Unterstützer werden