Der Rashtriya Swayamsevak Sangh (RSS) hat erklärt, dass Proteste und Bewegungen allein tief verwurzelte Probleme wie Korruption und systemische Fehler nicht angehen können, und betont stattdessen die Notwendigkeit eines konstruktiven und kollaborativen Ansatzes, an dem sowohl die Regierung als auch die Zivilgesellschaft beteiligt sind. Diese Erklärung kam, nachdem der RSS sein dreitägiges All-India-Koordinationstreffen in der Nähe von Visakhapatnam in Andhra Pradesh abgehalten hatte, das mit einer Pressekonferenz abgeschlossen wurde, bei der RSS Sahkaryavah C R Mukunda den Standpunkt der Organisation zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen darlegte.
Während der Pressekonferenz antwortete Mukunda auf Fragen zu jüngsten Unruhen an Orten wie Jantar Mantar und Korruptionsvorwürfen innerhalb verschiedener Regierungssysteme. Er stellte klar, dass die RSS komplexe Probleme nicht ausschließlich auf Korruptionsfragen reduziert. Stattdessen hob er breitere Bedenken wie die NEET-Prüfung und andere systematische Probleme hervor, die das Sicherheitsgefühl und die Zukunftsperspektiven der jungen Generation beeinträchtigen.
Er forderte die zentralen und staatlichen Regierungen zusammen mit der Gesellschaft auf, bei der Verbesserung bestehender Systeme zusammenzuarbeiten. Die RSS und 32 verbundene Organisationen versammelten sich für die Koordinationssitzung und diskutierten eine breite Palette gesellschaftlicher Themen, die von demografischen Veränderungen und Drogenmissbrauch unter Jugendlichen bis hin zu den Bestrebungen der jüngeren Generation, Umweltschutz, Familienwerte und der Auswirkungen der künstlichen Intelligenz reichten.
Mukunda verknüpfte systemische Mängel speziell mit den Bedenken junger Menschen und stellte fest, dass Probleme, die Bildung und öffentliche Institutionen beeinflussen, ihr Vertrauen in die Zukunft erheblich beeinflussen können. Die RSS hat sich zunehmend darauf konzentriert, sich mit der jungen Generation zu beschäftigen. Laut Mukunda nahmen in diesem Jahr etwa 21.000 junge Mitglieder an den 21-tägigen Trainingslagern der Organisation teil und über 60 Prozent der Teilnehmer an den täglichen Shakha-Sitzungen sind junge Menschen. Er betonte, dass das Engagement der Jugend über reine Reden und formelle Kommunikation hinausgehen sollte und sich für nachhaltige Interaktion, das Verständnis junger Bestrebungen und Anliegen und einen sinnvollen Dialog einsetzen sollte.
Die Koordinierungsversammlung warf auch Alarm über den wachsenden Einfluss von Betäubungsmitteln unter Studenten und Jugendlichen. Mukunda behauptete, dass die Bekämpfung des Drogenmissbrauchs nicht allein auf staatlichen und Strafverfolgungsbehörden beruhen kann. Er forderte eine kollektive Anstrengung, an der Bildungseinrichtungen, Eltern, soziale Gruppen, Administratoren und Strafverfolgungsbehörden beteiligt sind, um dieses Problem effektiv zu bekämpfen.
Im Rahmen der Vorbereitungen für das hundertjährige Jubiläum bewertete die RSS ihre Initiative "Panch Parivartan", die sich auf die Stärkung der Familienstrukturen, die Aufrechterhaltung kultureller Werte und die Förderung der Umweltverträglichkeit konzentrierte. Im Rahmen des Programms "Kutumb Prabodhan" untersuchte die Organisation Methoden zur Stärkung der Familienbande und zur Wahrung traditioneller Werte. In Bezug auf den Umweltschutz unterstrich die RSS, dass der wahre Wandel mit individuellem und familiärem Verhalten beginnt, wie zum Beispiel effizientem Wasserverbrauch, reduziertem Plastikverbrauch und erhöhter Grünbedeckung.
Der Minister für Umwelt, Volksgesundheit und Verbraucherschutz, Herr Mukunda, betonte, dass der Umweltschutz nicht durch bloße Resolutionen erreicht werden kann, sondern Lebensstiländerungen auf persönlicher und häuslicher Ebene erfordert.
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