Die kroatische protestantische Konferenz (HPK) hat dem Büro des öffentlichen Bürgerbeauftragten über angebliche religiöse Diskriminierung durch die Stadt Zagreb Bericht erstattet. Die HPK reichte im August 2023 eine Anfrage an die Abteilung für Wiederaufbau, Bau, Raumplanung und kommunale Dienste der Stadt ein, um die Zagreber Brunnen am 19. November zum Gedenken an den Roten Mittwoch, einem internationalen Tag der Solidarität mit verfolgten Christen weltweit, rot zu beleuchten. Trotz der Bereitstellung aller notwendigen Unterlagen genehmigte die Stadt die Anfrage nicht und gab keine schriftliche Entscheidung oder Erklärung. Nachdem wiederholte Anfragen unbeantwortet blieben, reichte die HPK eine Beschwerde beim Ministerium für Raumplanung, Bau und Staatsbesitz ein, das die Stadt beauftragte, die Angelegenheit innerhalb von 15 Tagen zu lösen. Die HPK hat jedoch noch keine Antwort von der Stadt erhalten, und das Ministerium hat nicht bestätigt, ob die Stadt ihren Ansprüchen nachgekommen ist.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Behauptung der HPK über religiöse Diskriminierung und administrative Fahrlässigkeit gegenüber der Stadt Zagreb auf neutrale Weise, ohne offen eine der beiden Seiten zu begünstigen.





