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Professor Norman Davies verglich die UPA mit den Soldaten der Verdammnis. "Es war keine kriminelle Organisation".
Poland🏛️ Politikvor 23 Std.

Professor Norman Davies verglich die UPA mit den Soldaten der Verdammnis. "Es war keine kriminelle Organisation".

Professor Norman Davies verglich die Ukrainische Aufständische Armee (UPA) mit der polnischen "Heimatarmee" (Żołnierze Wyklętych), indem er erklärte, dass die UPA keine kriminelle Organisation, sondern eine Gruppe sei, die gegen Besatzer kämpfte. Er betonte, dass die Aktionen der UPA Teil eines breiteren Kampfes gegen Nazi-Deutschland und die Sowjetunion waren, der bis in die Nachkriegszeit dauerte. Davies argumentierte, dass die UPA zwar Gräueltaten beging, diese aber nicht für die gesamte ukrainische Nation, sondern für bestimmte Fraktionen innerhalb der Bewegung repräsentativ seien. Er schlug vor, dass die gegenwärtige Verehrung der UPA in der Ukraine dazu dient, moralische Stärke im Kampf gegen die russische Aggression aufzubauen und nicht direkt mit der Verherrlichung antipolnischer Säuberungen verbunden ist.

Der Konflikt zwischen Polen und der Ukraine wächst weiter in Intensität, und seine Folgen können für die Beziehungen zwischen den beiden Ländern und für ihre Stellung im Rahmen des internationalen Systems erheblich sein. Nach Angaben des ukrainischen Historikers, der die Situation im Gespräch mit Onetem kommentierte, wird der Konflikt zwischen der UPA (Ukrainische Volksarmee) erst nach einem Machtwechsel auftreten.

Im Zentrum der Diskussion steht die UPA, eine Organisation, deren Tätigkeit in den späten 40er Jahren des 20. Jahrhunderts sowohl in Polen als auch in der Ukraine schlecht interpretiert wurde. Professor Norman Davies, ein britischer Historiker, der für seine Arbeit über die Geschichte Europas bekannt ist, verglich die UPA mit den "Żołnierzy Wyklętych" in Polen und betonte, dass sie keine kriminelle Organisation war, sondern vielmehr eine Gruppe, die gegen die Besatzer kämpfte.

Sein Standpunkt wurde in der Zeitung *Rzeczpospolita* veröffentlicht, in der auch die Frage der Rückkehr polnischer Auszeichnungen durch ukrainische Präsidenten, darunter Wołodymyra Zełenskiego, behandelt wurde.

Die Eskalation des Konflikts in der historischen Erinnerung kann schwerwiegende Folgen für die Beziehungen zwischen Polen und der Ukraine haben, insbesondere im Zusammenhang mit dem anhaltenden Konflikt mit Russland. Davies weist darauf hin, dass die Entscheidungen der Politiker, z. B. des Präsidenten Karola Nawrocki, die einen Vorwand für Russland eröffnet haben, einen negativen Einfluss auf die Zukunft Polens haben können.

Während die Ukraine ihre historische Identität aufbaut, insbesondere im Zusammenhang mit dem Krieg mit Russland, versucht Polen auch, seine eigenen Fehler zu vergessen oder zu minimieren. Davies behauptet, dass die Ukraine eine unabhängige, bilaterale Kommission für die Beilegung der Vergangenheit benötigt, die analog zu einer in Polen tätigen Kommission wäre.

Wie Brytyjczyk, der im größten Imperium der Welt geboren wurde, betont der Historiker, dass jedes Imperium seinen eigenen Ausgang hat. In diesem Licht können russische Aggressivität und Propaganda Teil eines Prozesses sein, der schließlich zur Änderung des Status Quo führen wird. Dieser Ansatz legt nahe, dass der Konflikt der UPA nur einer von vielen Aspekten ist, der die Zukunft der Beziehungen zwischen Polen und der Ukraine sowie ihre Beziehungen zu anderen Ländern beeinflussen kann.

2 Berichte

TVP Info logoTVP InfoStaatlich / öffentlichMittevor 23 Std.
Ukrainischer Historiker: Konflikt um UPA wird erst nach Machtwechsel aufhören

Ein ukrainischer Historiker hat erklärt, dass der Konflikt um die Organisation der ukrainischen Nationalisten (UPA) nur nach einem Machtwechsel enden wird. Die UPA ist eine historisch umstrittene Gruppe, die mit dem Widerstand gegen Nazi-Deutschland im Zweiten Weltkrieg verbunden ist, aber auch mit gewalttätigen Aktionen in dieser Zeit verbunden ist. Der Historiker schlägt vor, dass die Lösung von Streitigkeiten über das Vermächtnis und die historische Interpretation der UPA einen Wandel in der politischen Führung erfordert.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine Aussage eines ukrainischen Historikers über die UPA, die ein politisch sensibles Thema in der Ukraine ist.

Rzeczpospolita logoRzeczpospolitaUnabhängigMittevor 4 Tagen
Professor Norman Davies verglich die UPA mit den Soldaten der Verdammnis. "Es war keine kriminelle Organisation".

Professor Norman Davies verglich die Ukrainische Aufständische Armee (UPA) mit der polnischen "Heimatarmee" (Żołnierze Wyklętych), indem er erklärte, dass die UPA keine kriminelle Organisation, sondern eine Gruppe sei, die gegen Besatzer kämpfte. Er betonte, dass die Aktionen der UPA Teil eines breiteren Kampfes gegen Nazi-Deutschland und die Sowjetunion waren, der bis in die Nachkriegszeit dauerte. Davies argumentierte, dass die UPA zwar Gräueltaten beging, diese aber nicht für die gesamte ukrainische Nation, sondern für bestimmte Fraktionen innerhalb der Bewegung repräsentativ seien. Er schlug vor, dass die gegenwärtige Verehrung der UPA in der Ukraine dazu dient, moralische Stärke im Kampf gegen die russische Aggression aufzubauen und nicht direkt mit der Verherrlichung antipolnischer Säuberungen verbunden ist.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die historische Analyse und die Perspektiven von Professor Norman Davies, der eine ausgewogene Sicht auf die Rolle der UPA und ihre Auswirkungen auf die polnisch-ukrainischen Beziehungen darstellt.

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