Die Landwirtschaftspolitik der kolumbianischen Regierung wurde kritisiert, weil sie trotz der Bemühungen um die Erweiterung des Kredits und die Förderung der Produktion keine würdigen Einkommen für die Landwirte gewährleisten konnte. Eine aktuelle Analyse zeigt, dass die Produktionsniveaus zwar gestiegen sind, die finanzielle Nachhaltigkeit der Landwirte jedoch unsicher bleibt. Das Kernthema liegt darin, ob die Politik es den Produzenten ermöglicht, ihre Kosten zurückzugewinnen, genügend Gewinn zu erzielen, ihre Familien zu unterstützen, Verpflichtungen zu erfüllen, zu reinvestieren und in der Landwirtschaft zu bleiben.
Die Rentabilität hängt jedoch vom Einkommen ab, nachdem alle realen Kosten, wie Saatgut, Düngemittel, angeheuerte und familiäre Arbeit, Maschinen, Treibstoff, Transport, Miete, Zinsen, Lagerung, Versicherung, Steuern, Verluste und Abschreibungen abgezogen wurden.
Die Regierung unter der Leitung von Präsident Gustavo Petro erweiterte den Kreditzugang, förderte öffentliche Einkäufe, unterstützte produktive Projekte und befasste sich mit mehreren Krisen. Die Auswirkungen auf das Einkommen der Produzenten und die langfristige Rentabilität sind jedoch unklar. 1 Milliarde bis 395.614 Operationen, von denen 312.837 Produzenten profitierten. Während 90% der Begünstigten Kleinproduzenten waren, war die Verteilung ungleichmäßig.
Landwirte sehen sich aufgrund von Faktoren wie Wetter, Schädlingen, Importen, Verkaufspreisen, Käuferrabatten und steigenden Kosten mit unvorhersehbaren Ergebnissen konfrontiert. 57 Milliarden wurden normalisiert, was auf eine zunehmende Abhängigkeit von Finanzierungen anstelle einer verbesserten Rentabilität hinweist. Eine Schlüsselschwäche des Ansatzes der Petro-Administration war das schnellere Wachstum von Krediten im Vergleich zu Verlustschutzmaßnahmen. Projekte wurden auf der Grundlage der ausgegebenen Mittel und der erreichten Begünstigten bewertet, nicht auf deren Überleben über Subventionen hinaus. Öffentliche Beschaffung wurde nicht zu einem zuverlässigen Mechanismus für die Absorption von Ernten. Es fehlte auch ein nationales Netzwerk für Sammlung, Trocknung, Kühllagerung, Informationen und Transformation mit Produzenten.
Die Kosten sind ebenfalls stetig gestiegen. 08% zwischen Januar und Juli 2025. 965 Milliarden. Diese Zahlen spiegeln den Erfolg in bestimmten Sektoren wider, insbesondere Kaffee, Bananen und Palmöl. Sie deuten jedoch nicht auf ein verbessertes Einkommen für Hersteller von Grundnahrungsmitteln wie Reis, Milch, Kartoffeln, Mais oder anderen Gütern des Inlandsmarktes hin. Der Reisbereich ist ein Beispiel für die Lücke zwischen Produktion und Rentabilität. Trotz höherer Erträge kämpfen viele Bauern damit, die steigenden Inputkosten zu decken und faire Preise zu sichern. Diese Situation unterstreicht die breitere Herausforderung: Mehr produzieren bedeutet nicht, genug zu verdienen. Ohne Mechanismen, um ein stabiles Einkommen zu gewährleisten, bleibt die Nachhaltigkeit der ländlichen Lebensgrundlagen bedroht.
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