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Athanor-Prozess: bis zu 30 Jahre Gefängnis für Mitglieder der Strafkammer und fünf Freisprüche
France🏛️ PolitikEher progressivvor 3 Std.

Athanor-Prozess: bis zu 30 Jahre Gefängnis für Mitglieder der Strafkammer und fünf Freisprüche

Zwischen 2016 und 2020 wurden ein renommierter Rallyefahrer, ein Trainer und ein Gewerkschaftsvertreter von einer von zwei Freimaurern organisierten kriminellen Zelle ins Visier genommen. Nach dreieinhalb Monaten Prozess erließ das Sondergericht der Assizes am Freitag sein Urteil. Der Fall betraf ein riesiges kriminelles Netzwerk, in dem sich Agenten der DGSE, ehemalige Geheimdienstler und Mitglieder einer französischen Freimaurerloge kreuzten. Sechs Jahre nach ersten Enthüllungen erhielten die Hauptmitglieder der kriminellen Organisation "Athanor" Gefängnisstrafen von bis zu 30 Jahren. Fünf Angeklagte wurden freigesprochen, darunter Dylan B., der beschuldigt wurde, an der Ermordung des Rallyefahrers Laurent Pasquali teilgenommen zu haben, aber unschuldig befunden wurde. Die Organisation war um die Freimaurerloge in Hauts-de-Seine aufgebaut und konzentrierte sich auf die Aktivitäten zweier Schlüsselpersonen: Vagédélio Vaglio, ein charismatischer Geschäftsmann, und Daniel Beaulieu, ein hochrangiger Beamter, der während der gesamten 30 Jahre jeweils bei der DC-DRI (GSI, BSI, Sébastien de Beaulieu) verhandelt.

The trial of the criminal network known as Athanor has concluded with several members receiving prison sentences ranging up to 30 years, while five others were acquitted. The case, which spanned four years, unfolded against the backdrop of a complex web involving high-profile individuals, intelligence agencies, and a Masonic lodge in the Île-de-France region. The court of assizes special, held in Paris, delivered its verdict this Friday after nearly three and a half months of proceedings. At the heart of the affair was a clandestine operation orchestrated by two men, Frédéric Vaglio, a businessman from eastern France known for his extensive networks, and Daniel Beaulieu, a former senior official at the DCRI (now DGSI). Their involvement, alongside other key figures, led to a series of violent acts targeting prominent individuals including a motorsport driver, a coach, and a union leader. The group operated under the guise of a Masonic lodge named Athanor, using its influence to facilitate their illegal activities. Among those convicted, Vaglio received a 25-year sentence, while Beaulieu was sentenced to the maximum penalty of 30 years. Their associate, Sébastien Leroy, who acted as the executioner of the group’s criminal contracts, was given a 27-year term. Five defendants were found not guilty, including Dylan B., a 33-year-old accused of participating in the murder of Laurent Pasquali, a rally driver. B. maintained his innocence throughout the trial and was acquitted due to insufficient evidence. Similarly, a couple, Alain and Nancy M., were cleared of charges, as the court determined they had not issued orders for the commission of murder. The prosecution had sought severe penalties, particularly against B., who faced a 20-year sentence. However, the jury found no conclusive proof linking him to the fatal attack. The acquittal of these individuals highlights the challenges of proving intent and direct participation in such cases, especially when dealing with complex networks and circumstantial evidence. The criminal enterprise reportedly engaged in intimidation, assault, and even murder across France. Its operations were supported by individuals from the DGSE, the French intelligence agency, some of whom were recruited for low-level tasks. Two military personnel from the Centre Parachutiste d’Entraînement Spécialisé (CPES) in Cercottes were arrested in July 2020 during an investigation into the group's activities. Their arrest in the Val-de-Marne led to the dismantling of the organization and the downfall of its members. Throughout the trial, both Vaglio and Beaulieu blamed each other for their descent into crime, claiming that one had manipulated the other into engaging in illicit activities. Each described the other as the mastermind behind their actions, highlighting the internal conflicts within the group. The testimonies revealed a pattern of coercion, deception, and strategic planning that enabled the group to operate undetected for so long. The case underscores the intersection of organized crime, intelligence services, and secret societies. It raises questions about the extent of oversight and accountability within these institutions. As the legal consequences unfold, the broader implications for security and justice will likely remain under scrutiny. The final judgment marks the end of a lengthy judicial process, but the legacy of Athanor will continue to shape discussions around law enforcement and ethical boundaries.

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2 Berichte

Le Figaro logoLe FigaroUnabhängig🔒Mittevor 3 Std.
Athanor-Prozess: bis zu 30 Jahre Gefängnis für Mitglieder der Strafkammer und fünf Freisprüche

Zwischen 2016 und 2020 wurden ein renommierter Rallyefahrer, ein Trainer und ein Gewerkschaftsvertreter von einer von zwei Freimaurern organisierten kriminellen Zelle ins Visier genommen. Nach dreieinhalb Monaten Prozess erließ das Sondergericht der Assizes am Freitag sein Urteil. Der Fall betraf ein riesiges kriminelles Netzwerk, in dem sich Agenten der DGSE, ehemalige Geheimdienstler und Mitglieder einer französischen Freimaurerloge kreuzten. Sechs Jahre nach ersten Enthüllungen erhielten die Hauptmitglieder der kriminellen Organisation "Athanor" Gefängnisstrafen von bis zu 30 Jahren. Fünf Angeklagte wurden freigesprochen, darunter Dylan B., der beschuldigt wurde, an der Ermordung des Rallyefahrers Laurent Pasquali teilgenommen zu haben, aber unschuldig befunden wurde. Die Organisation war um die Freimaurerloge in Hauts-de-Seine aufgebaut und konzentrierte sich auf die Aktivitäten zweier Schlüsselpersonen: Vagédélio Vaglio, ein charismatischer Geschäftsmann, und Daniel Beaulieu, ein hochrangiger Beamter, der während der gesamten 30 Jahre jeweils bei der DC-DRI (GSI, BSI, Sébastien de Beaulieu) verhandelt.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel enthält eine ausgewogene Darstellung der Gerichtsverfahren gegen die kriminelle Organisation "Athanor", in denen die Verurteilungen und Freisprüche detailliert dargelegt werden, ohne offen eine politische Haltung zu vertreten.

Libération logoLibérationUnabhängigProgressivvor 3 Std.
DGSE, Freimaurer und Motorsport: Die Denker von Athanor werden zu 25 und 30 Jahren Gefängnis verurteilt

Der Artikel berichtet über die Verurteilung von Schlüsselfiguren von Athanor, einer Gruppe, die mit der DGSE (französische Geheimdienstagentur), Freimaurern und Motorsport verbunden ist, die wegen verschiedener Straftaten verurteilt wurden, die als "Barbouzeries" bezeichnet werden (was auf Vandalismus oder Graffiti übersetzt wird). Die Personen erhielten Gefängnisstrafen von 25 bis 30 Jahren. Das Stück hebt ihre Beteiligung an Aktivitäten im Zusammenhang mit Geheimdienst, Geheimgesellschaften und Sport hervor und deutet auf ein komplexes Netzwerk illegaler Handlungen hin.

Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt die Handlungen der Athanor-Mitglieder als kriminell und politisch sensibel, insbesondere aufgrund ihrer Verbindungen zur DGSE und zu Freimaurergruppen, die oft mit staatlicher Macht und Geheimhaltung in Verbindung gebracht werden.

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