In Irland stellen private Wasserversorgungen, die zahlreiche Schulen, Kindergärten, Bars und andere Einrichtungen bedienen, aufgrund mangelnder Regulierung und Überwachung potenzielle Gesundheitsrisiken dar. Diese "kleinen privaten Versorgungen" stammen häufig aus Brunnen vor Ort und müssen gesetzlich nicht von den örtlichen Behörden registriert oder inspiziert werden. Nach Angaben der Umweltschutzbehörde (EPA) sind zwar 1.600 solche Versorgungen registriert, viele weitere sind jedoch noch nicht erfasst. Tests haben gezeigt, dass diese privaten Versorgungen die E.coli-Standards nicht einhalten, wobei 67 im vergangenen Jahr versagten und die Nutzer möglichen Magen-Darm-Erkrankungen aussetzten. Darüber hinaus haben 14 private Gruppenprogramme, die fast 2.000 Menschen bedienen, E.coli-Probleme und weitere 17 versagte Tests auf Trihalomethan, eine krebserregelnde Chemikalie, erfahren. Die EPA fordert die sofortige Registrierung aller privaten Wasserversorgungen und fordert stärkere gesetzliche Maßnahmen zur Schließung der bestehenden Kontrolllücken.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel enthält sachliche Informationen über die Gesundheitsrisiken, die mit der unregulierten privaten Wasserversorgung in Irland verbunden sind.






