Am 30. Juli 2026 lehnten die Schulleiter in Victoria einen von der Landesregierung angebotenen geänderten Gehaltsvertrag ab, der die Besprechungszeiten der Lehrer um die Hälfte reduzierte. Der Deal, der eine Gehaltserhöhung von 28,3% über vier Jahre versprach, wurde von den Mitgliedern der Australian Education Union (AEU) mit knapper Mehrheit abgelehnt. Tausende Lehrer hatten zuvor wegen Gehaltsstreitigkeiten zusammengeschlagen, und das abgelehnte Angebot führte zu Protesten in Melbourne. Die Schulleiter äußerten Bedenken, dass die Verringerung der Besprechungszeiten die Verantwortung auf die Schulleiter verlagern würde, was möglicherweise die Zusammenarbeit und Unterstützung für das Lehrpersonal beeinträchtigen würde. Die Australian Principals Federation kritisierte den Mangel an Konsultationen und forderte die Regierung auf, die Arbeitsbelastungsgegenstände gleichmäßig anzugehen. Premierminister Ben Carroll behauptete, die Verhandlungen seien im Gange und forderte die Lehrer auf, nicht zu streiken.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel bietet einen ausgewogenen Blick auf die Situation und berichtet sowohl über die Haltung der Regierung als auch über die Bedenken von Pädagogen und Schulleitern.



